(HWW) Zehn der
Lippstädter Stadtteile hatten auf Nachfrage der Stadtmarketing
Gesellschaft, als Ausrichter des Weihnachtsmarktes, zugesagt, an je zwei
Tagen ihr Dorf mit Besonderheiten auf dem Markt unter dem Lichterhimmel
vor dem Rathaus zu präsentieren und somit den Markt individuell
aufzupeppen. Dedinghausen machte den Anfang und besetzte die Stadtteilbude
am 1. und 2. Dezember 2005.
Am Donnerstag, dem
1.12.2005 erlebten Josef Stratmann, Dorothea Greschniok, Gaby Sauer und
Klaus Panzer gleich einen guten Besuch an ihrer Hütte und die offizielle
Eröffnung des Marktes durch Bürgermeister Sommer. Gaby Sauer hatte
diverse Sachen gebastelt. So wurden Postkarten mit Motiven aus
Dedinghausen oder kleine Fläschchen mit Kirschlikör als
"Weihnachtstöpfchen" und Etikett mit Motiv aus Dedinghausen
angeboten.
Am zweiten Dedinghausen
Tag bekam die Hüttenbesetzung ein etwas anderes Gesicht und vor allem
Verstärkung durch die Kinder der Grundschule im Kleefeld. Unter Leitung
ihrer Schulleiterin Luise Pöschel trugen die Kinder Lieder und Gedichte
vor. Hier zeigte sich der offensichtlich einzige Schwachpunkt des neuen
Weihnachtsmarktkonzeptes. Der Vorraum vor der Bühne konnte bei weitem
nicht alle Eltern, Großeltern und Geschwister der vortragenden Kinder
aufnehmen, geschweige denn weitere interessierte Besucher des Marktes. Ein
Standort vor Kopf des Platzes wäre im nächsten Jahr sicherlich
wünschenswert.
Gegen 17 Uhr wurde es
dann vor dem Rathaus brechend voll. Sogar das Fernsehen war da, um das
Öffnen des zweiten Fensterbildes mitzuerleben. Trompeten erklangen und
eine Herrschar von lieblichen Engeln (aus der Grundschule im Kleefeld)
schritt sodann die Rathaustreppe empor, um das Fenster zu öffnen, welches
die Kinder der Dedinghauser Grundschule angefertigt hatten.
Nachdem die Kinder
ihren Part zum Gelingen des Marktes beigetragen hatten und gegangen waren,
herrschte nur kurz Ruhe. Dann kamen Firmengruppen und Familien. Die
Hüttenbesatzung (am 2.12.2005 Willi Schulte, Christine Fabig, Mechthild
Gülle, Josef Stratmann, Heinz Hüppmeier, Jennifer Greschniok, Andreas
Fabig, Klaus Panzer, Alfons Reckmann, Hans G.Greschniok und Heinz-W.
Wellner) hatte mit dem Ausschank von Punsch und Glühwein alle Hände voll
zu tun. Und weit vor Toresschluss war man ausverkauft und konnte "nur
noch" Alkoholfreies anbieten. Zudem gab es Brote mit Blut- und
Leberwurst und Schmalz.
Gegen 19 Uhr kam noch
einmal so richtig Schwung in den Weihnachtsmarkt. Die Septimebläser aus
Bökenförde spielten auf. Um 21.45 Uhr war dann mit den letzten
Hilfskräften die Hütte ausgeräumt und alles wieder auf den Weg nach
Dedinghausen. "Spaß hat's gemacht", war man sich einig. Drei
Tage später ging es dann für die Dedinghauser weiter. Sie hingen vor der
"Lokalzeit" des WDR-Fernsehen, denn der Sender hatte
angekündigt den Beitrag vom Freitag zu senden. Und so war es auch. Kurz
huschte die Dedinghausen - Hütte durchs Bild und unser Ortsvorsteher
wurde interviewt.