I. Eröffnung und
Begrüßung
Die diesjährige JHV wurde von unserem Vorsitzenden Wilhelm
Schulte-Remmert am 9. März 2007 um 20.00 Uhr im Vereinslokal Kehl vor 26
Mitgliedern eröffnet. Zunächst begrüßte er die Anwesenden, gab die
Tagesordnung bekannt und stellte die Beschlussfähigkeit des Gremiums
fest. Gleichzeitig entschuldigte er unseren Präses Pfarrer Ulrich
Möller, welcher durch einen grippalen Infekt an der Teilnahme verhindert
war. Anschließend gedachte die Versammlung in einem Moment der Stille
ihrer verstorbenen Mitglieder.
II. Verlesung des
Protokolls der letztjährigen Generalversammlung
Wilhelm Schulte-Remmert bat den Schriftführer um Verlesung der
Niederschrift vom 16. März 2006. Ohne Rückfragen wurde das Protokoll der
vorherigen Versammlung genehmigt.
III. Jahresberichte
der einzelnen Kolpinggruppen
a) Die Programmpunkte des abgelaufenen Jahres ließ Franz Xaver
Stratmann im Bericht der Seniorengruppe noch einmal Revue passieren. Die
geselligen Abende, wie der Gang in den Mai, aber auch die
Bildungsveranstaltungen (u.a. Besichtigung des Zentralklärwerks und der
Feuer- und Rettungswache, aber auch schwierige Themen wie das Verständnis
der Religionen untereinander (Christentum - Islam) oder die
"Hospizbewegung") fanden hierbei ihren Niederschlag.
b) Steffi Schulte
berichtete über die Gruppe "Junge Familie". Ein österlicher
Bastelnachmittag im Pfarrheim und ein Aktionsnachmittag an der
Hubertushütte mit Bobbycarrennen und Schubkarrenrally bildeten den
Auftakt. Das Kinderschützenfest mit dem "letzten Ei" für
Charlyn Langer und ein Tag "Rund um den Bauernhof" bildeten
weitere Highlights. Mit einem eigenen Programm für die Kinder beteiligte
man sich zudem am Schnadgang und bereitete den Martinszug vor.
c) Die Pfingstfahrt zum
Zeltlager am Sorpesee incl. Kanutour und Teamparcour stellte im Bericht
der Kolpingjugend von Sabrina Stuckenschneider ein herausragendes Ereignis
dar. Zudem organisierten die Jugendlichen die jährliche
Waldsäuberungsaktion und bereiteten Frühschichten vor. Eine neue
Jugendgruppe für 13-15 jährige soll künftig aufgebaut werden. Die
Programmplanungen mit einer Halloweenfeier, Besuch des Maximare und der
Vorbereitung von Frühschichten laufen.
d) Über die
Jugendfreizeit 2006 an die schwedische Scherenküste berichtete Isabelle
Ahlke. Der Lageralltag war von verschiedenen AGs wie FDDS (Fit durch den
Sommer), dem Bergfest mit Gottesdienst und Bootstouren durch die
Schärenküste geprägt. Als Höhepunkte sollten sich aber die
Städtetouren nach Stockholm und Kopenhagen herausstellen. Eine rundherum
gelungene Freizeit wie Isabelle feststellte. Willi Schulte-Remmert
bedankte sich bei allen Betreuern für die geleistete Arbeit in den
Jugendgruppen wie bei den Ferienfreizeiten.
IV. Kassenberichte
a) Kassierer Andreas Müting stellte noch einmal die unbefriedigende
Situation der Bildungskasse dar. Wenn auch gegenüber dem Vorjahr einige
Bewegungen auf dem Konto stattfanden, so sind die Gebühren der Sparkasse
deutlich überzogen. Da sich die Sparkasse aber bisher nicht bewegt, wird
unser Kassierer Alternativen überprüfen (z.B. die Volksbank).
Anschließend erläuterte Andreas detailliert die Kassenlage der
Kolpingfamilie. Die Kolpingfamilie hat zurzeit 120 Mitglieder.
b) Den Bericht der
Kolpingjugend trug Kassierer Christoph Ahlke vor. Die Jugendkasse hat sich
im Jahr 2006 erfreulich entwickelt, allerdings begünstigt durch An- und
Verkauf des Transfair - Kaffees. Gleichzeitig berichtete "Commander"
auch über die Abrechnung der Jugendfreizeit. Erst wenn man diese Berichte
genau verfolgt kann man ansatzweise ermessen welch großartige
Organisation hinter diesen Veranstaltungen steckt und welcher zeitliche
Aufwand für die Betreuer und das Organisationsteam hiermit verbunden
sind.
Anschließend bedankte
sich Wilhelm Schulte-Remmert bei den Kassierern für Ihre Vorträge und
bat die Kassenprüfer um ihren Bericht. Sabrina Stuckenschneider stellte
eine ordnungsgemäße und einwandfreie Rechnungslegung fest und bat die
Versammlung um Entlastung der Kassierer und des Vorstandes. Diese wurden
von der Versammlung einstimmig erteilt. Auf Einzelheiten zu den
Kassenberichten wird an dieser Stelle nicht eingegangen, sie können aber
jederzeit eingesehen werden und die Kassierer stehen für Rückfragen zur
Verfügung.
V. Neuwahlen
a) 2. Vorsitzender Elmar Remmert wurde als einziger vorgeschlagen und
bei einer Enthaltung im Amt bestätigt.
b) Kassierer Andreas
Müting und Pencil wurden vorgeschlagen. Letztlich wurde somit für
"Wiederwahl" seitens der Mitglieder plädiert und Andreas
einstimmig im Amt bestätigt.
c) Kassenprüfer Alfons
Reckmann verbleibt als Kassenprüfer für ein zweites Jahr. Die
Kolpingjugend stellt nach separater Wahl den weiteren Kassenprüfer.
VI. Jugendfreizeit
2007
Vom Organisationsteam stellte Anette Angenendt die Fahrt zur
griechischen Ferieninsel Korfu vor. Als Kooperationspartner konnte das
Unternehmen Horizontes - Reisen gewonnen werden. Dieses erledigt die
Hausbuchungen auf der Insel und kümmert sich um Bus und Fähren. Vor Ort
müssen sich die Jugendlichen selbst versorgen. Dies bedeutet, dass neben
der üblichen Morgen- und Abendrunde in der Gruppe auch die Verpflichtung
zum Kochen übernommen wird. Ein weitergehendes starres Programm gibt es
bei dieser Fahrt nicht, wenngleich auch verschiedene Inselausflüge
angeboten werden. Bisher haben sich 26 Teilnehmer angemeldet. Bei der
Rückfahrt wird sich vermutlich noch ein 1- 2 tägiger Aufenthalt in
Venedig ergeben. Die Kolpingfamilie wird auch bei dieser Fahrt wieder die
Trägerschaft übernehmen.
VII. Verschiedenes
Die unbefriedigende Situation in und rund um den Clubraum hat in der
Vergangenheit zu starren Öffnungszeiten geführt, da die betroffenen
Betreuer nicht mehr bereit waren die Auswüchse durch freie Treffen zu
dulden (Verschmutzung des Raumes, Schützenplatz als Müllplatz). Die
Kolpingfamilie verkennt aber keinesfalls das Bedürfnis der Jugendlichen
nach einem Raum ohne Aufsicht und Kontrolle durch Vereine und Verbände.
Daher hat man sich mit 2 jungen Erwachsenen aus Dedinghausen auf ein
unabhängiges Angebot verständigt, welches künftig freitags abends in
der Zeit zwischen 18.00 und 21.00 Uhr angeboten werden soll. Hierbei wird
selbstverständlich auf die Einhaltung der Hausordnung (incl. Putzdienst
und Vermeidung übermäßiger Lautstärke) gedrängt.
Gemäß Beschluss der
Mitgliederversammlung der Kolpingfamilie vom 16. März 2006 wurde der
Vorstand der KF verpflichtet neue Einnahmequellen zu erschließen, da
bedingt durch die damals beschlossene Beitragserhöhung (teilweise
Übernahme der Erhöhung aus der Kolpingkasse) ein allmähliches Aufzerren
der Reserven erwartet wurde. Der verschiedentlich gemachte Vorschlag über
Kleidersammlungen und Kleidercontainer zur Haushaltserhöhung beizutragen
erwies sich nach diversen Gesprächen als nicht umsetzbar. Die
Investitionen in Container wären zu hoch, um die benötigten
Überschüsse zu erzielen. Haussammlungen als echte Alternative lassen
sich bei uns zurzeit ebenfalls nicht ausrichten, da die benötigten
Lagerkapazitäten nicht bereitgestellt werden können. Sobald dem Vorstand
aber entsprechende Räume (trocken mit Kapazitäten von ca. 7 Tonnen
Altkleider) angeboten werden können, werden wir sicher auch diese Idee
wieder aufgreifen.
Wilhelm Schulte-Remmert
stellte der Versammlung als weitere Möglichkeit einen Apfelaktionstag mit
mobiler Saftpresse vor. Hierbei würde die Kolpingfamilie im Vorfeld des
eigentlichen Aktionstages schon mit dem Pflücken und Sammeln der Äpfel
beginnen. Eigenanlieferungen der Dedinghauser Bevölkerung sind natürlich
auch möglich und erwünscht. Wer selbst nicht die Möglichkeit hat seine
Äpfel zu ernten könnte sich dann auch an die KF zu Erntezwecken wenden.
Somit kann jeder Bürger Apelsaft aus eigenen Äpfeln erhalten. Die
Apfelsaftgebinde gibt es in 5- und 10 Liter Kanistern. Sie sind mit
Zapfhahn ausgestattet. Die Haltbarkeit im ungeöffneten Zustand beträgt 2
Jahre. Auch nach Anbruch ist der Saft mehrere Wochen haltbar. Nur durch
Pasteurisierung wird dies erreicht. Der 13.10.2007 wird als Termin
geplant, aufgewertet werden soll die Aktion über das Backen von
Apfelpfannkuchen, Apfelkuchen, vielleicht können wir gar "Äppelwoi"
anbieten. Einzelheiten wird der Vorstand ausarbeiten und dann bei
passenden Gelegenheiten vorstellen.
Zum Schluss bedankte
sich Willi bei der Versammlung für die Aufmerksamkeit und rege Aussprache
und wies noch auf folgende Termine hin: Pater Chr. Rölke am 20.3.2007 zum
Thema "alternative Bestattungsformen". Ralf Henkemeier am
17.4.2007 "Der Ortsvorsteher hat das Wort". Gegen 22.00 Uhr
klang die Versammlung traditionell mit dem Kolpinglied "War einst ein
braver Junggesell" aus.
Franz X. Stratmann