(HWW) Die beliebte
WDR-Sendung war am 10.April keine Minute vorbei, da klingelten im Dorf die
Telefone. Ob Ortsvorsteher, Bürgerring oder D.a. - Redaktion, jeder bekam
das Gleiche zu hören :"Wir sind dran, nächste Woche kommt das
Fernsehen! - Mittendrin aus Dedinghausen."
Der neugewählte Bürgerringvorsitzende
Guido Lauber nahm sich der Sache mit seinen Vorstandskollegen an und lud
zu einem vorbereitenden Treffen. Im Gasthof Kehl wurde eine
Stichpunktliste erstellt, die Guido Lauber mit dem WDR-Team absprechen
sollte. Dabei wurden sowohl alltägliche Dinge berücksichtigt
(Bürgertreff, Fukuhle, Kirche, Schule,...), besonders aber sollten
Vorschläge unterbreitet werden von Dingen, die andere Dörfer nicht zu
bieten haben (T8-Kooperation mit Grundschule, Bolten Ziegen und Lamas, Dedinghausen
aktuell., Teufelsgeiger, ...) Und genau dieses Dinge waren es letztlich,
die auch dem WDR-Team bzw. dem Reporter Heinrich Buttermann interessant
erschienen - und letztlich bestand der gut sechsminütige Beitrag (6.23)
aus jenen Vorschlägen.
Gegen 10 Uhr kam das
Team (Kameramann und Tontechniker) und 10 Minuten später Heinrich
Buttermann. Er musste vor dem Kusel-Bahnübergang warten und gewann so
sofort einen Eindruck unserer derzeitigen Problemzone. Allerdings sei das
für diese Sendung kein taugliches Thema. Er wolle sich aber der Sache
später annehmen, versprach Buttermann.
Erster Drehort, nachdem
das Team mit dem OV und dem BR-Vorsitzenden ein Vorgespräch geführt
hatten, war der Stall der Familie Bolte. Ziegen und Lamas waren hier die
Hauptdarsteller. Im T8 stehen die Grundschulkinder, Katinka Winz und D.a.
vor der Kamera. Vor allem die Aktivitäten bei T8 nehmen im fertigen
Beitrag den geplantenbreiten Raum ein. Dann sind die Teufelsgeiger mit
ihrem Auftritt dran. Die haben sich mit ihren Ausgehgeigen an Schulte -
Remmerts Scheune eingefunden und erklären vor laufender Kamera ihren
Brauch.
Und immer begleiten
zahlreiche Zuschauer das WDR - Team. WDR - Reporter Heinrich Buttermann
mit seinem Team in Dedinghausen unterwegs. Kameramann Andreas Schumacher
wagte sich sogar hoch über Dedinghausen hinauf. Mit einem Kran wurde er
gut 50 m hochgezogen und machte jene Bilder, die später den Bericht
einleiten sollten.
Großes Gedränge
herrschte zur Abschlussszene an der Fukuhle. Buttermann musste die ca. 250
Dedinghauser zunächst einmal "einnorden", bevor die neue
Auslosung vorgenommen werden konnte und alle gesittet zum Abschied in die
Kamera winkten.
Am Abend traf man sich
im Gasthof Kehl, um gemeinsam das Werk der WDR - Leute zu bewundern. Man
war begeistert! Das lag auch an der guten Vorarbeit. Natürlich wurden
nicht alle Aspekte unseres Dorfes gewürdigt. So waren z.B. Aufnahmen vom
Waffelstand des Eine Welt Kreises gemacht worden. Diese, wie einiges
andere auch, fielen aber dem Zeitlimit zum Opfer.
Von allen, die dabei
waren oder den Beitrag später sahen, sind der D.a. - Redaktion nur
positive bis euphorische Eindrücke vermittelt worden. Jene, die den
Beitrag noch nicht sahen kann die D.a. - Redaktion helfen.