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Berichte 2007
 D.a.  2007 - Nr. 390 » ... aktuell * Rückblick
  

KCD lässt "Spiel ohne Grenzen" wieder aufleben
Attraktive Spiele für alle Mitstreiter und Zuschauer (… die da waren) ein Riesenhit!

(WS/AF) Am Samstag, 18. August 2007, ließ der KCD das fast in Vergessenheit geratene "Spiel ohne Grenzen" wieder aufleben. Für acht attraktive Spielrunden wurde fast der gesamte Schützenplatz (von den Schützen natürlich gerne zur Verfügung gestellt) in Anspruch genommen. Das Fest entwickelte sich im Verlauf der Wettkämpfe zu einer richtig guten Gaudi, die ihren Höhepunkt im Einseifen fand. Nach der Vorstellung der Mannschaften durch KCD-Präsi Kuno Peter gaben die Schiedsrichter kurz nach 15.00 Uhr den Start frei für die Spiele. 

Gleich beim ersten Spiel machten die Rohrschüttenträger Bekanntschaft mit dem kühlen Nass, denn sie mussten mit vier Mitstreitern auf schnellstem Bierkisten-Wege möglichst viel Wasser in den Zieleimer transportieren. Die "unbesiegbaren Kolpies" setzten ihren Joker und gingen mit Platz 4 und 10 Punkten erst einmal in Führung. Die ersten beiden Plätze belegten aber mit Vorsprung die "Ballsportgruppe Dosenbier" (TTV) und die "Kimme & Korn" - Schützen. 

Der "A"- Stelzenlauf war von der Schwierigkeit her vorher wohl nur schwer einzuschätzen, anders ist die Zurückhaltung mit den Jokern nicht zu erklären. Wie beim Rohrschütten-Transport stritten wieder vier Teams gleichzeitig um die beste Zeit. Am besten verkaufte sich hier die "Blau-Weiße Power" und heimste die 8 Punkte ein. Aber auch die "Königliche Attacke 07/08" und "Böschis Löschis" (nach ihrem ‚Boss" Thorsten Bösch) machten mit je 7 Punkten erstmals von sich reden.

Obwohl beim Übungsnachmittag im Garten des KCD-Präsidenten die ein oder andere Mannschaft beim Bierkisten-Stapeln bereits eine "gute Figur" abgegeben hatte, blieben auch bei diesem Wettbewerb die Joker aus. Um so mehr wurde das Geschick der Akteure mit riesig hohen Bierkisten-Türmen vom Publikum bestaunt und beklatscht. In der letzten Paarung schaffte die "Blau-Weiße Power" 21 Bierkisten und entriss den diesmal nicht "unbesiegbaren Kolpies" (20 Kisten) noch den Sieg. 

Wieder ausgesprochen feucht für die Akteure wurde es beim 4. Spiel, dem Wasserpumpen mit der Kübelspritze. Jeweils zwei Teams wetteiferten, wer denn das meiste Wasser der 5 Meter entfernten handbetriebenen Spritze auffangen würde. Wie selbstverständlich setzte die Feuerwehr in diesem "ihrem ureigensten" Spiel den Joker und - siehe da - wurde von der "Blau-Weißen Power" gekontert. - Majestätsbeleidigung?! Tatsächlich schafften es "BöschisLöschis" und waren dabei noch so dreist, dem Kolpinger Kübelspritzenpumper eine ordentliche Dusche zu verpassen. Die Feuerwehr-Truppe hatte den Joker topp gesetzt und nach dem 4. Spiel die Führung mit 31 Punkten in der Gesamtwertung klar vor Blau-Weiß gesamt übernommen. 

Die anderen Teams mussten kontern. Und die "Königliche Attacke" folgte auf dem Fuße, Siggi Müller setzte den Joker beim Skilaufen! Vier Läufer auf zwei Brettern, da ist Teamspirit und -rhythmus gefordert und - intelligentes Kurvekriegen! Letzteres wurde dann auch dem ein oder anderen Quartett zum Verhängnis. Der Hofstaat 2007/08 wurde knapp abgefangen von den "unbesiegbaren Kolpies", sammelte aber immerhin 12 Punkte für den 3. Platz vor "Mitgefangen, mitgehangen". Wieder mit den lautesten Kommandos "rechts - links …" und als Erste im Ziel: "Böschis Löschis" - unglaublich! 

Dann muss eben ein Glücksspiel her, sagten sich schon bei der Vorbereitung der Spiele die KCD'ler. Als kleine Hilfe für eine ‚gerechte Punktverteilung'. Nur, den Joker setzen beim Glücksrad? Das traute sich dann doch kein Team. Aber was hilft's, wenn man die Null dreht, wie es dem "Grand Slam Team" gleich zweimal und "Kimme & Korn" einmal widerfuhr? Besser erging es da den Hofstaat-Vertretern "Mitgefangen, mitgehangen" (3.), der "Blau-Weißen Power" (2.) und den diesmal "unbesiegbaren Kolpies" (1.).Die Mannschaften rückten wieder enger zusammen und erst vier Joker waren gesetzt. Für noch zwei Spiele! 

Der Sulky-Lauf muss es bringen: Mit jeweils zwei Spielern eines Teams und der Schwierigkeit, vom ‚fahrenden' Sulky aus große Bierdosen am Rande des Parcours zu treffen. Gleich drei Teams setzten ihren Joker: Blau-Weiß Tennis, Schützenverein und TTV. Eigentlich ist die schnellste Laufzeit gar nicht so wichtig, denn es gibt 10 Bonus-Sekunden Abzug für jede getroffene Dose! Die "Königliche Attacke" hat's verstanden und dazu treffsichersten Werfer auf dem Sulky - Platz 1 und volle 8 Punkte. Aber auch die "Ballsportgruppe Dosenbier" (14 Punkte) wird ihrem Nicknamen vollauf gerecht und nutzt den Joker genauso gut aus wie "Kimme & Korn" (10 Punkte) auf dem 4. Platz. 

Für Mitspieler und Zuschauer blieb die Spannung bis zum großen Showdown, dem "Plane rutschen", erhalten. Denn die ersten fünf Mannschaften trennten ganze vier Punkte in der Gesamtwertung. Eher zufällig kam auch der letzte Joker noch zum Einsatz, dann begann das aus früheren Schützenfest-Montag-Ereignissen wohl bekannte "Brustkorbprellen" auf ungepolsterter Rutschbahn in drei Durchgängen. Nachdem die 50 Meter lange Plane gewässert war und die KCD-Führungsriege, insbesondere "Quacks der Bruchpilot" Kuno Peter  als Vorspringer gezeigt hatte, wie's geht, wurden die Springer der Teams erstmal ordentlich eingeseift. Mit langem Anlauf tauchten sie dann nacheinander gekonnt (na ja) ins Wasser-Seife-Gemisch, um eine möglichst lange Rutschpartie am Maßband entlang zu schaffen. Um es kurz zu machen: Hätten "Böschis Löschis" den Joker nicht in ihrer Parade-Disziplin gesetzt - beim Plane rutschen hät's erst recht gepasst. Guido Plaß (Zitat: "Ich habe noch nie gewonnen") absolvierte nicht nur alle Sprünge für die Feuerwehr, er schaffte mit exakt 30 m auch die weiteste Rutsche und gewann in allen drei Durchgängen. Damit sicherte er der Freiwilligen Feuerwehr auch endgültig den Gesamtsieg beim KCD- "Spiel ohne Grenzen" und den großen Siegerpokal. Nach der Siegerehrung war die Veranstaltung natürlich noch lange nicht beendet. 

Und abends kamen die Räuber 

Am Abend traf man sich zum gemütlichen Beisammensein unter den Bäumen vor dem Bürgertreff. Bei Gyros und Champignons sowie Bier und Cocktails entwickelte sich eine ausgelassene Party, die bis in die frühen Morgenstunden andauerte. Zur guten Stimmung trugen besonders auch die Räuber aus Warstein bei, die eigentlich aus gesundheitlichen Gründen die Gitarren schon "an den Nagel gehängt hatten", für den KCD aber aufgrund der langjährigen Freundschaft ein letztes Mal spielten. 

Am Sonntagmorgen fanden sich die ganz Hartgesottenen zum Frühschoppen, der musikalisch von "Spontan und Ungezwungen" gestaltet wurde, wieder auf dem Platz vor dem Bürgertreff ein. Mit Kaffee und dem restlichen Kuchen starteten die Anwesenden in den Tag und gegen Mittag schmeckten auch das eine oder andere Bier oder Grillwürstchen wieder. 

Simone Urbanke

D.a.-Online im Bilde


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 Erstellt am: 05.09.2007 (RC)

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