In diesem Jahr stand
die nordöstliche Grenze nach Öchtringhausen, Hörste und Esbeck zur
Überprüfung an. Alternativ zu dem herkömmlichen Schnadgang wurde
bereits zum dritten Mal eine Fahrradtour angeboten, die Josef Stratmann
anführte. Außerdem
organisierte die Kolpinggruppe "Junge - Familie" zum vierten Mal
ein spezielles Programm für Kinder.
Die Fahrradfahrer
schlugen den großen Bogen über Bad Westernkotten, wo im Muckenbruch eine
Rast gemacht wurde, zurück nach Dedinghausen. Die Schnadgänger und die
Kolpinggruppe gingen gemeinsam bis zum Grenzstein am Lämmerbach, wo es
eine erste Verpflegung mit Getränken und Süßigkeiten für die Kinder
gab.
Ortsvorsteher Ralf
Henkemeier erklärte kurz die Geschichte dieser Grenze, die in der
Vergangenheit eine viel größere Bedeutung hatte als in der heutigen
Zeit. Anschließend wurde noch das sogenannte "Poläsen"
durchgeführt.
Nachdem sich alle
gestärkt hatten, trennten sich die Gruppen. Die Schnadgänger gingen
unter der Führung von Ralf Henkemeier und Michael Knieps weiter in
nördlicher Richtung den Lämmerbach entlang, um dann ab dem Hof Naber ein
Stück der Esbecker Grenze abzugehen.
Pünktlich um 13 Uhr
fanden sich neben den Schnadgängern auch die Fahrradgruppe im
Bürgertreff ein, um gemeinsam Mittag zu essen. Zur Stärkung wurde auch
in diesem Jahr Erbsensuppe und Bockwürstchen angeboten. Anschließend
wurde an den "Tag der Deutschen Einheit" erinnert, indem
gemeinsam die Nationalhymne gesungen wurde. Bei Kaffee und Kuchen und
natürlich so manchem Bier klang der Tag in den frühen Abendstunden
aus.
Zum Schluss möchte
sich der Ortsvorsteher und der Vorstand des Bürgerrings noch bei allen
Helfern/ innen bedanken, die an der Vorbereitung und Durchführung des
Schnadganges beteiligt waren.
Für den Vorstand
Markus Schulte (Schriftführer)