(GW) Wenn sich an einem Sonntagmorgen im November um 9.30
Uhr bereits eine lange Menschenschlange vor dem Bürgertreff
bildet und die Höchte als Parkplatz für Autos mit
Kennzeichen aus dem Kreis Soest und den umliegenden Kreisen
dient, kennen die Einwohner unseres Dorfes sofort den Grund:
der Eine-Weit-Kreis veranstaltet seinen alljährlichen
Trödelmarkt, so auch am Sonntag, 8. November 1998.
In unzähligen Vorbereitungsstunden während der Woche hatten
die Helferinnen und Helfer wieder ein attraktives Angebot mit
dem aus der Bevölkerung gespendeten Trödel im Bürgertreff
aufgebaut. Neben Glas und Porzellan, Küchengeräten,
Bildern, Kleinmöbeln, Spielzeug, Textilien und Büchern war
auch der sogenannte "Edeltrödel" heiß begehrt.
Hierbei handelt es sich um alte, aber gut erhaltene
Gegenstände - eben echte Antiquitäten -, bei denen so
mancher ein richtiges Schnäppchen machen konnte. Daß hier
auch manche professionelle Händler versuchten ein gutes
Geschäft zu machen, steht auch für die Organisatoren fest.
Aber mit entsprechender Preisgestaltung zeigte man sich
gegenüber den Profis sofort sachkundig.
Wer für die bevorstehende Advents- und Weihnachtszeit etwas
suchte, wurde ebenfalls fündig. An Tischen mit Blumen
(Weihnachtssternen) und vielerlei Dingen für die schönste
Zeit des Jahres, konnte man sich schon langsam auf die
ruhigen Tage einstimmen. Für das leibliche Wohl war wie in
den Vorjahren bestens gesorgt. Neben den über die Dorf- und
Stadtgrenzen hinaus bekannten Waffeln sorgte ein
Würstchenstand dafür, daß niemand hungrig nach Hause gehen
mußte.
Welch wichtigen Beitrag der Trödelmarkt bei der Bekämpfung
von Not und Elend in der ganzen Welt leisten kann, zeigt sich
am Erlös der diesjährigen Veranstaltung, auf den alle
Beteiligten - Organisatoren und Besucher - stolz sein
können- rd. 13.000,00 DM können verwendet werden für
Projekte u.a. in Ghana, Indonesien und Lippstadt.