Ferdinand
Vossebürger wurde Kaiser
und das Dorf feierte in gemütlicher
Runde einen schönen Jubiläumsauftakt
(DG/HWW) Nach tagelangen
Vorbereitungen begann das Schützenfest zum 125-jährigen
Jubiläum am Freitag, dem 24.07.1998 um 17.00 Uhr mit dem
Antreten. Knapp 200 Schützen fanden sich zu dieser
ungewöhnlichen Zeit auf dem Festplatz ein.
Unter den Klängen des Tambourkorps Hörste und der
Blaskapelle Schöning ging es zum Hof Schulte-Remmert, auf
dem, unter dem bewährten Kommando von Anton Henkemeier, die
Fahnenparade stattfand. Nach einem kurzen Marsch um den
Birkhof wurden am Vereinslokal Kehl insgesamt 28 der 35 noch
lebenden Könige des Schützenvereins zum Kaiserschießen
abgeholt.
Dies waren: Hermann Stratmann (1966), Helmut Bals (1984),
Berni Plaß (1995), Arnold Otte (1968), Ferdinand
Vossebürger (1952), Gerd Semrau (1975), Heinz Grothe (1974),
Gerhard Hagenhoff (1983 u.'96), Gerd Reinhold (1980),
Wilfried Plaß (1989), Robert Henkemeier (1973), Josef
Hellinge (1967), Franz-J. Stienemeier (1957), Achim Stratmann
(1997), Uwe Greschniok (1986), Helmut Klebolte (1982),
Günter Schmitz (1987), Erhard Gohlke (1972), Andreas
Kaltschmidt (1981), Elmar Remmert (1988), Ulrich
Schäpermeier (1990), Jürgen Hendel (1992), Franz Hellinge
(1976), Ulrich Hagenhoff (1977), Reinhard Sauerteig (1993),
Günter Hagenhoff (1985), Theo Husemann (1991) und Egbert
Vossebürger (1994).(In Klammern das Königsjahr)
Mit einer kurzen Begrüßung durch Oberst Hermann Stratmann
begann gegen 18.30 Uhr das Kaiserschießen aller Könige des
Schützenvereins Dedinghausen. Nach zähem Ringen war es
schließlich Ferdinand Vossebürger, Schützenkönig des
Jahres 1952, der den letzten Schuß abgab und somit Kaiser
des Schützenvereines Dedinghausen ist.
An diesem ersten Abend des Jubelfestes waren die Dorfbewohner
noch weitestgehend unter sich. Was aber niemanden davon
abhielt, bis in die frühen Morgenstunden zu feiern.