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  aus D.a. Dez. '98 (Nr.295)  

Bericht über die Generalversammlung des Schützenvereins 1998

Am Samstag, den 07.11.1998, fand die diesjährige Generalversammlung des Schützenvereins Dedinghausen statt. Mehr als 120 Schützenbrüder waren der Einladung in das Vereinslokal Kehl gefolgt. Wegen des großen Andrangs waren einige Vereinsmitglieder sogar "gezwungen", vor der Theke Platz zu nehmen.
Zu Beginn der Versammlung begrüßte Oberst Hermann Stratmann alle Anwesenden. Sein besonderer Gruß galt dem amtierenden König Willi Schulte, Ratsmitglied Reinhold Brinkhaus, Ortsvorsteher Josef Stratmann, Ehrenoberst Heinz Grothe, Ehrengeschäftsführer Robert Koch und Ehrenhauptmann Willi Grothe sowie den Vertretern von D.a. und den Jungschützen.
Erwähnt werden sollte auch, daß in diesem Jahr auch einige Musiker des Spielmannszugs Westereiden sowie der amtierende König des Schützenvereins Westereiden, Franz-Josef Dickhut, an der Versammlung teilnahmen.
Bei der anschließenden Totenehrung gedachte man der verstorbenen Schützenbrüder Ernst Hagen und Horst Kückelmann.
Nach dem Verlesen der Niederschrift über die letzte Generalversammlung berichtete Oberst Stratmann über das vergangene Schützenfest, das 125-jährige Jubiläum des Vereins.
Sein Rückblick fiel sicherlich auch wegen der positiven Resonanz der Gastvereine durchweg günstig aus. Dabei bedankte er sich noch einmal bei allen, die zum Gelingen des Festes beigetragen hatten, insbesondere bei den Offizieren und dem erweiterten Vorstand. Außerdem nutzte er an dieser Stelle die Gelegenheit, der Familie Hagemann zu danken, die seit einigen Jahren die "Alte Schmiede" für die notwendigen Vorbereitungen für das "Abholens des alten Königspaares" zur Verfügung stellt.
Nach einer kurzen Unterbrechung, die für die "Königsrunde" und ein kräftiges "Horido" für den edlen Spender, König Willi, genutzt wurde, informierte Geschäftsführer Theo Husemann die Versammlung über das abgelaufene Geschäftsjahr.
Neben einer positiven Mitgliederentwicklung, der Verein ist mittlerweile auf 506 Schützenbrüder angewachsen, konnte er auch auf einen weiter gestiegenen Kassenbestand verweisen.
Wie bereits in einer der letzten D.a. Ausgaben angekündigt, wurde an diesem Abend das 500. Vereinsmitglied, Herr Heilig, mit einem Frühstückskorb in den Reihen des Vereins begrüßt.
Auf den Antrag der Kassenprüfer Helmut Bals und Peter Arendt erteilte die Versammlung dem Vorstand Entlastung.
Anschließend wurde die Versammlung mit dem wichtigsten Tagesordnungspunkt, den Neuwahlen, fortgesetzt. Da sich alle Amtsinhaber wieder zur Verfügung stellten, gingen die Wahlen sehr zügig vonstatten. Lediglich der Kassenprüfer mußte in geheimer Wahl ermittelt werden.
Es gab folgende Resultate:
Hauptmann :        Anton Vossebürger
1. Zugführer :        Helmut Schulte
2. Zugführer :         Egbert Vossebürger
Platzmajore :        Ulrich Greschniok, Jürgen Händel
Kassenprüfer :        Heinz-W. Wellner (und weiterhin Peter Arendt)
Delegierte zum Bürgerring : Horst Hellinge, Bernhard Plaß

Vor der Beschlußfassung über das Schützenfest 1999 erinnerte Oberst Stratmann noch einmal an den Winterball, der am 09.01.1999 im Bürgertreff gefeiert wird.
Der Vogelbau wurde erneut einstimmig an Martin Grothe vergeben.
Unter dem Punkt Verschiedenes wurde in diesem Jahr erstmalig die Jubilarehrung für diejenigen Schützenbrüder, die am Schützenfestmontag verhindert waren, nachgeholt. Mit dem Orden für die 25-jährige Vereinszugehörigkeit wurden Heribert Hesse und Franz-Josef Dickhut ausgezeichnet.
Im Anschluß daran wurde der Versammlung von Oberst Stratmann und Geschäftsführer Theo Husemann vorgeschlagen, im kommenden Jahr eine neue Vogelstange anzuschaffen. Dafür sprächen insbesondere drei Gründe. Zum einen sei es ausgeschlossen, daß die alte Vogelstange erneut vom TÜV abgenommen wurde, zum anderen erlaube der gute Kassenbestand derzeit auch eine größere Anschaffung. Außerdem gehört der Schützenplatz dem Verein, so daß ein Auslaufen eines Pachtvertrages mit eventueller Aufgabe des Platzes nicht befürchtet werden muß.
Die Versammlung unterstützte den Vorschlag einstimmig.
Darüber hinaus wurde seitens des Vorstandes angeregt, das Königsgeld ggf. noch einmal zu erhöhen. Die Entscheidung hierüber soll aber erst bei der nächsten Generalversammlung getroffen werden.
Nachdem noch einige Bedenken eines Versammlungsteilnehmers hinsichtlich des Wahlablaufes und der Einhaltung der Antragsfristen für die eingebrachten Vorschläge ausgeräumt werden konnten, und es dann gegen 22.00 Uhr keine Wortmeldungen mehr gab, bedankte sich Oberst Stratmann bei allen Anwesenden für die rege Teilnahme und schloß die Versammlung.
Achim Stratmann

 


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