Am Samstag, den 07.11.1998, fand die
diesjährige Generalversammlung des Schützenvereins
Dedinghausen statt. Mehr als 120 Schützenbrüder waren der
Einladung in das Vereinslokal Kehl gefolgt. Wegen des großen
Andrangs waren einige Vereinsmitglieder sogar
"gezwungen", vor der Theke Platz zu nehmen.
Zu Beginn der Versammlung begrüßte Oberst Hermann Stratmann
alle Anwesenden. Sein besonderer Gruß galt dem amtierenden
König Willi Schulte, Ratsmitglied Reinhold Brinkhaus,
Ortsvorsteher Josef Stratmann, Ehrenoberst Heinz Grothe,
Ehrengeschäftsführer Robert Koch und Ehrenhauptmann Willi
Grothe sowie den Vertretern von D.a. und den
Jungschützen.
Erwähnt werden sollte auch, daß in diesem Jahr auch einige
Musiker des Spielmannszugs Westereiden sowie der amtierende
König des Schützenvereins Westereiden, Franz-Josef Dickhut,
an der Versammlung teilnahmen.
Bei der anschließenden Totenehrung gedachte man der
verstorbenen Schützenbrüder Ernst Hagen und Horst
Kückelmann.
Nach dem Verlesen der Niederschrift über die letzte
Generalversammlung berichtete Oberst Stratmann über das
vergangene Schützenfest, das 125-jährige Jubiläum des
Vereins.
Sein Rückblick fiel sicherlich auch wegen der positiven
Resonanz der Gastvereine durchweg günstig aus. Dabei
bedankte er sich noch einmal bei allen, die zum Gelingen des
Festes beigetragen hatten, insbesondere bei den Offizieren
und dem erweiterten Vorstand. Außerdem nutzte er an dieser
Stelle die Gelegenheit, der Familie Hagemann zu danken, die
seit einigen Jahren die "Alte Schmiede" für die
notwendigen Vorbereitungen für das "Abholens des alten
Königspaares" zur Verfügung stellt.
Nach einer kurzen Unterbrechung, die für die
"Königsrunde" und ein kräftiges
"Horido" für den edlen Spender, König Willi,
genutzt wurde, informierte Geschäftsführer Theo Husemann
die Versammlung über das abgelaufene Geschäftsjahr.
Neben einer positiven Mitgliederentwicklung, der Verein ist
mittlerweile auf 506 Schützenbrüder angewachsen, konnte er
auch auf einen weiter gestiegenen Kassenbestand verweisen.
Wie bereits in einer der letzten D.a. Ausgaben
angekündigt, wurde an diesem Abend das 500. Vereinsmitglied,
Herr Heilig, mit einem Frühstückskorb in den Reihen des
Vereins begrüßt.
Auf den Antrag der Kassenprüfer Helmut Bals und Peter Arendt
erteilte die Versammlung dem Vorstand Entlastung.
Anschließend wurde die Versammlung mit dem wichtigsten
Tagesordnungspunkt, den Neuwahlen, fortgesetzt. Da sich alle
Amtsinhaber wieder zur Verfügung stellten, gingen die Wahlen
sehr zügig vonstatten. Lediglich der Kassenprüfer mußte in
geheimer Wahl ermittelt werden.
Es gab folgende Resultate:
Hauptmann
: Anton
Vossebürger
1. Zugführer
: Helmut
Schulte
2. Zugführer :
Egbert
Vossebürger
Platzmajore
: Ulrich
Greschniok, Jürgen Händel
Kassenprüfer
: Heinz-W.
Wellner (und weiterhin Peter Arendt)
Delegierte zum Bürgerring : Horst Hellinge, Bernhard Plaß
Vor der Beschlußfassung über das Schützenfest 1999
erinnerte Oberst Stratmann noch einmal an den Winterball, der
am 09.01.1999 im Bürgertreff gefeiert wird.
Der Vogelbau wurde erneut einstimmig an Martin Grothe
vergeben.
Unter dem Punkt Verschiedenes wurde in diesem Jahr erstmalig
die Jubilarehrung für diejenigen Schützenbrüder, die am
Schützenfestmontag verhindert waren, nachgeholt. Mit dem
Orden für die 25-jährige Vereinszugehörigkeit wurden
Heribert Hesse und Franz-Josef Dickhut ausgezeichnet.
Im Anschluß daran wurde der Versammlung von Oberst Stratmann
und Geschäftsführer Theo Husemann vorgeschlagen, im
kommenden Jahr eine neue Vogelstange anzuschaffen. Dafür
sprächen insbesondere drei Gründe. Zum einen sei es
ausgeschlossen, daß die alte Vogelstange erneut vom TÜV
abgenommen wurde, zum anderen erlaube der gute Kassenbestand
derzeit auch eine größere Anschaffung. Außerdem gehört
der Schützenplatz dem Verein, so daß ein Auslaufen eines
Pachtvertrages mit eventueller Aufgabe des Platzes nicht
befürchtet werden muß.
Die Versammlung unterstützte den Vorschlag einstimmig.
Darüber hinaus wurde seitens des Vorstandes angeregt, das
Königsgeld ggf. noch einmal zu erhöhen. Die Entscheidung
hierüber soll aber erst bei der nächsten Generalversammlung
getroffen werden.
Nachdem noch einige Bedenken eines Versammlungsteilnehmers
hinsichtlich des Wahlablaufes und der Einhaltung der
Antragsfristen für die eingebrachten Vorschläge ausgeräumt
werden konnten, und es dann gegen 22.00 Uhr keine
Wortmeldungen mehr gab, bedankte sich Oberst Stratmann bei
allen Anwesenden für die rege Teilnahme und schloß die
Versammlung.
Achim Stratmann