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aus D.a. März '98 (Nr.287)
Theorien zu dem Tornadoabsturz vom 03.02.1998
(HWW) Die Absturzursache ist auch einen Monat nach dem Unfall immer noch nicht geklärt.
Aber es gibt Theorien (zwar inoffiziell), dennoch aber geeignet mögliche Erklärungsansätze zu bieten. Dabei ist es offensichtlich für viele Dorfbewohner wichtig zu wissen, ob der Pilot ein Held oder der Verursacher der Beinahekatastrohe ist.
Letzteres scheint wahrscheinlicher. Dabei ist es aber auszuschließen, daß der Pilot schuldhaft oder gar vorsätzlich gehandelt haben könnte. Er hatte wahrscheinlich nur Pech.
Eins ist klar: Kein Pilot steigt ohne Grund aus seiner Maschine aus. Denn mit dem Ausstieg sind erhebliche Gefahren (mehrfache g-Belastung) für ihn selbst verbunden. Selbstverständlich ist nicht zu kalkulieren wo dann eine führerlose Maschine herunterkommt. Somit haben jene recht, die sagen, Dedinghausen hat viel Glück gehabt.
Nach zahlreichen Gesprächen mit Augenzeugen und Experten verdichtet sich folgender möglicher Hergang : Der Unglückstornado übt in ca. 3000m Höhe den Luftkampf mit der Mig (dem dritten Jet) etwa über Geseke. Der Tornado gerät dabei in den Abstrahl der Mig. Ein (unbedachtes ?) Flugmanöver im Abstrahl der Mig läßt den Piloten die Kontrolle über den Tornado verlieren. Die Maschine verliert an Höhe und rast auf Lippstadt zu. Der Pilot versucht die Maschine zu stabilisieren und durch eine Schleife (über Dedinghausen) von Lippstadt fernzuhalten. Das erklärt sowohl die Frage des Piloten, ob die Stadt getroffen sei, wie auch den Ausspruch des Presseoffiziers, Oberleutnant Vogelsang : "Wir haben Augenzeugen für jede der vier Himmelsrichtungen, aus der der Tornado gekommen sein soll".
Als nichts mehr geht und der Tornado schon sehr tief fliegt bzw. trudelt steigen die beiden Piloten im letzten Moment aus. Der Rest ist bekannt.
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