Er ist zwar noch nicht ganz
vorüber, aber bereits jetzt läßt sich gesichert behaupten
: Der November'98 war wettermäßig eine Katastrophe - dabei
fing das Malheur schon Ende Oktober an. Vom 20.Oktober bis
zum 6.November regnete es jeden Tag !
Besonders knüppeldick kam es am 1.November. Über 20 Liter
Regen pro Quadratmeter vermiesten vielen Dorfbewohnern/innen
den Friedhofsbesuch am Allerheiligen - Tag. Am frühen Morgen
mußte die Feuerwehr zunächst den Friedhof vom Regen
befreien. Um 9.55 Uhr schrillte dann die Sirene und rief die
Wehrmänner zum Einsatz in die Lippedörfer, dort waren viele
Keller vollgelaufen.
Aber schauten wir in den letzten Jahren immer schadenfroh
nach Esbeck oder anderen Lippedörfern, so traf es uns
diesmal selbst sehr hart !
Das Entenhaus auf der Fukuhle meldete 'Hochwasser' !
Ein Krisenstab wurde gebildet. Die Enten wurden evakuiert.
Schnell gab man es auf die Wassermassen aus dem Entenhaus zu
pumpen. Eine Sandsack-Aktion wurde beschlossen. Doch auch
diese Aktion wurde schnell abgeblasen - es war nicht an den
Lippesand zu kommen.
Doch was wäre Dedinghausen ohne seine Erfinder ?
In nicht weniger als 25 ¾ Stunden wurde ein Pfahl-Entenhaus
konstruiert, gebaut und in der Fukuhle
aufgebaut.
Leider fror die Fukuhle am 19.11.98 zu. Zu früh für die
Enten, damit sie ihre Versuche mit Erfolg krönen konnten und
in ihren Pfahlbau einziehen konnten.