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Pfahl-Entenhaus

  aus D.a. Dez. '98 (Nr.295)  

Urmel: Wetterkapriolen im November'98

Er ist zwar noch nicht ganz vorüber, aber bereits jetzt läßt sich gesichert behaupten : Der November'98 war wettermäßig eine Katastrophe - dabei fing das Malheur schon Ende Oktober an. Vom 20.Oktober bis zum 6.November regnete es jeden Tag !
Besonders knüppeldick kam es am 1.November. Über 20 Liter Regen pro Quadratmeter vermiesten vielen Dorfbewohnern/innen den Friedhofsbesuch am Allerheiligen - Tag. Am frühen Morgen mußte die Feuerwehr zunächst den Friedhof vom Regen befreien. Um 9.55 Uhr schrillte dann die Sirene und rief die Wehrmänner zum Einsatz in die Lippedörfer, dort waren viele Keller vollgelaufen.
Aber schauten wir in den letzten Jahren immer schadenfroh nach Esbeck oder anderen Lippedörfern, so traf es uns diesmal selbst sehr hart !
Das Entenhaus auf der Fukuhle meldete 'Hochwasser' !
Ein Krisenstab wurde gebildet. Die Enten wurden evakuiert. Schnell gab man es auf die Wassermassen aus dem Entenhaus zu pumpen. Eine Sandsack-Aktion wurde beschlossen. Doch auch diese Aktion wurde schnell abgeblasen - es war nicht an den Lippesand zu kommen.
Doch was wäre Dedinghausen ohne seine Erfinder ?
In nicht weniger als 25 ¾ Stunden wurde ein Pfahl-Entenhaus konstruiert, gebaut und in der Fukuhle aufgebaut.
Leider fror die Fukuhle am 19.11.98 zu. Zu früh für die Enten, damit sie ihre Versuche mit Erfolg krönen konnten und in ihren Pfahlbau einziehen konnten.

 


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