(HWW/ME/DG/RC
mit Fotos von DG, RC, MM, HWW, LW, ME) Lange vor den "drei
wichtigsten Tagen, die es im dörflichen Kalender gibt", sagen nicht
gerade wenige, beginnt das Schützenfest mit intensiven Vorbereitungen.
Der Schützenplatz und das ganze Dorf werden herausgeputzt - Vorgärten
(zumindest entlang der Marschwege) könnten jeden Wettbewerb gewinnen.
So
richtig los geht es dann aber am Freitag, 20.Juli mit dem Vorexerzieren
und dem Vogelwiegen. Beim Vorexerzieren üben vor allem die Fahnen ihre
Kommandos zackig auszuführen. Beim Vogelwiegen werden die Lebern der
Offiziere vorbereitet und getestet.
Zur
traditionellen Offiziersversammlung trafen sich die Offiziere des
Schützenvereins im Gasthof Kehl. Kurz wurde noch einmal über das
kommende Schützenfest gesprochen und die letzten Einzelheiten geklärt.
Danach
kam der eigentliche Höhepunkt des Abends: Das Vogelwiegen. Durch Anheben
des von Martin Grothe gebauten prächtigen Vogels versuchte jeder Offizier
das Gewicht des hölzernen Vogels zu bestimmen. Die Offiziere, die das
Gewicht exakt bestimmen, bzw. die größte Abweichung im Gewicht nach oben
oder unten schätzten, wurden mit einer Runde Bier für alle belohnt. Das
Gewicht des Vogels betrug in diesem Jahr 11,9 kg. Anton Vossebürger lag
mit seiner 11,2 kg-Schätzung am besten.
Die
Stimmung war recht bald sehr gut und allen merkte man die Freude auf das
bald beginnende Schützenfest an.
Als in
den Straßen des Dorfes dann die Schützenfahnen hingen, die Wege zu den
Residenzen des Königspaares Hans & Martina Kehl sowie zu den
Jubiläumsresidenzen Hellinge und Müting in Eichenlaub gerahmt waren, das
Festzelt stand und der Festwirt das Bier anrollen ließ, wurde kurz noch
einmal der Wettergott beschworen und dann konnte das Schützenfest am
Samstag, dem 28. Juli beginnen.