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Am Freitag, dem 14.3.03 war es endlich soweit. Das Wiedersehen der
Lippstädter Fußballgrößen nach 30 Jahren stand am Waldschlösschen auf
dem Programm. Die A-Jugend Mannschaften der Jahrgänge 73/74 der
Lippstädter Traditionsvereine Teutonia und Borussia trafen in einem
spannenden, interessanten und trotz des Altersdurchschnitts der
Protagonisten doch leistungsstarken Derby aufeinander.
Vor ca.
800 Zuschauern gingen nach 90 nervenaufreibenden Minuten die Borussen, um
die wohl bekanntesten Brüder Lippstadts Michael und Karl-Heinz
Rummenigge, mit 6:4 als Sieger vom Platz. Neben dem ehemaligen
Bundesligaprofi von Borussia Dortmund, sowie dem Vize - Präsidenten des
FC Bayern München ließen es sich ebenfalls ballbegabte Ikonen wie
Ricardo Moa (Manager Hannover 96, ehem. Sportdirektor Deportivo La Coruna),
Rainer Joachimsmeier (ehem. Victoria Köln, Rot-Weiß Lüdenscheid) und
Heinz Knüwe (Sportdirektor VFL Bochum) nicht nehmen nochmals an ihre alte
Wirkungsstätte zurückzukehren.
Doch
zwei ehemalige Teutonen habe ich natürlich noch vergessen: Auch zwei
Dedinghauser konnten sich mit den wohl etwas bekannteren Heimkehrern
messen. Wilfried Stellmacher bewies in der ersten Halbzeit einmal mehr in
packenden Zweikämpfen, dass er in der Alten Herren von BW Dedinghausen
noch nichts von seinem Können eingebüßt hat. Begeistert angefeuert von
seinem Fanclub "Stulle", wie sein Spitzname in vergangenen
Teutonenjahren lautete, ließ Wilfried "Kalla" Rummenigge kaum
Platz seine technische Versiertheit zu entfalten.
Die
Alten Herren von Bayern trainieren eben auch nur einmal die Woche,
nämlich montags, wie sich später herausstellte. Der zweite Dedinghauser
und Teutonen Alt - Star Wilfried Reimetz musste nach zu hohem
Trainingseifer in den Vorwochen am Spieltag doch seinen Kniebeschwerden
nachgeben und wurde zum Zuschauen gezwungen. Dennoch war es für ihn, wie
auch für die anderen Zuschauer und vor allem für die Mitwirkenden, ein
interessantes Wiedersehen und ein tolles Erlebnis in diesem Rahmen
nochmals die Derbystimmung von vor 30 Jahren auferstehen zu lassen