Am
Samstag, den 08.11.2003, fand die diesjährige Generalversammlung des
Schützenvereins Dedinghausen statt. Knapp 100 Schützenbrüder waren der
Einladung in das Vereinslokal Kehl gefolgt. Zu Beginn der Versammlung
begrüßte Oberst Bernhard Plaß alle Anwesenden. Sein besonderer Gruß
galt dem amtierenden König Andreas Müting, dem Ortsvorsteher Josef
Stratmann, dem Ratsmitglied Jan Schulte Hammer, den Ehrenobristen Heinz
Grothe und Hermann Stratmann, allen Ehrenoffizieren und den Vertretern von
D.a..
Bei der
anschließenden Totenehrung gedachte man der verstorbenen Schützenbrüder
Josef Hellinge, Günter Gerhardus, Uwe Greschniok, Klemens Augsburg, Josef
Vossebürger und Franz Brunnert. Nach dem Verlesen der Niederschrift der
letzten Generalversammlung ließ Oberst Plaß das vergangene Schützenfest
noch einmal Revue passieren. Dabei hob er besonders "das Abholen der
Kindergartenkinder" und die gute Beteiligung der Schützen am
Festumzug Montag nachmittags hervor. Passend zum Schützenfestrückblick
wurde das Freibier der Vereinsjubilare ausgeschenkt. Die Versammlung
dankte es mit einem kräftigen "Horidoh". Stellvertretend für
alle Vereinsjubilare ergriff Ehrengeschäftsführer Robert Koch das Wort
und regte an, die Bierspende doch künftig zur "Tradition"
werden zur lassen.
Danach
gab Geschäftsführer Theo Husemann der Versammlung einen Überblick über
das abgelaufene Geschäftsjahr. Demnach kann der Verein bei steigender
Mitgliederzahl und solider Finanzlage der kommenden Schützensaison
gelassen entgegensehen. Außerdem nutzte er die Gelegenheit Hauptmann
Antonius Vossebürger als Ausgleich für die "eigenmächtige"
Übernahme des Kommandos nach der Parade am Ehrenmal einen "guten
Tropfen" zu überreichen. Schon als Kind habe er davon geträumt,
einmal Hauptmann zu sein, und dieses Jahr habe er die sich bietende
Gelegenheit nicht ungenutzt vorüber ziehen lassen wollen. Kassenprüfer
Friedhelm Koch teilte der Versammlung mit, dass die Kasse von ihm und
Franz-Josef Brink geprüft wurde und sich keine Beanstandungen ergaben.
Auf seinen Antrag hin erteilte die Versammlung dem Vorstand
Entlastung.
Bei dem
anschließenden Bericht der Schießriege bedankte sich Jürgen Wahner bei
allen Schützenbrüdern, die an den Vereinsmeisterschaften teilgenommen
hatten. Außerdem informierte er die Versammlung über die Jubiläumsfeier
zum 25-jährigen Bestehen der Schießriege, zu der der Schützenverein
Mitglieder und Gründer eingeladen hatte.
Danach
wurde die Versammlung mit dem wichtigsten Tagesordnungspunkt - Neuwahlen -
fortgesetzt. Angesichts der anstehenden Obristenwahl musste zuerst ein
Wahlleiter gefunden werden. Als "alter Hase" wurde Ortsvorsteher
Josef Stratmann mit dieser Aufgabe betraut. Zunächst sprach er dem
Vorstand im Namen aller Vereinsmitglieder und Dorfbewohner seinen Dank
für die geleistete Arbeit aus. Auf seine Bitte um Vorschläge hin, wurde
von der Versammlung lautstark die Wiederwahl gefordert. Bei der folgenden
Abstimmung wurde Bernhard Plaß nach seinem Amtsantritt in 2000 einstimmig
erneut zum Oberst gewählt. Bei den weiteren Wahlen wiederholte sich das
Bild. Lediglich bei der Besetzung der Delegierten zum Bürgerring gab es,
nachdem Ulrich Hagemann für dieses Amt nicht mehr zur Verfügung stand,
eine Veränderung.
Vor der
Beschlussfassung über das Schützenfest 2004 erinnerte Oberst Plaß noch
an den Winterball, der am 10.01.2004 im Bürgertreff gefeiert wird. Unter
dem Punkt Verschiedenes ging es dann um die Restaurierung der
Traditionsfahne. Die Fahne aus dem Jahr 1894 ist mittlerweile in einem
sichtbar schlechten Zustand und bedarf einer weitgehenden Instandsetzung.
Die Kosten hierfür betragen voraussichtlich ca. 4.000,- Euro. Bei der
Frühjahrsversammlung wird der Vorstand der Versammlung genaueres zum
finanziellen Aufwand und dem Restaurierungsverfahren berichten
können.
Ehrenoffizier
Wilfried Plaß machte darauf aufmerksam, dass von der Vogelstange
wiederholt ein lautes "Klimpern" zu vernehmen gewesen sei und
sich einige Dorfbewohner durch den nicht unerheblichen Lärm gestört
fühlen. Platzmajor Jürgen Hendel führte hierzu aus, dass die Geräusche
vom Zugseil verursacht werden, da dieses nicht das ganze Jahr über auf
Spannung gehalten werden darf. Das Seil schlägt dann bei entsprechenden
Windverhältnissen gegen den Vierkantmast. Es habe bereits erste
Überlegungen zur Behebung des Problems gegeben, die auch in Kürze
umgesetzt werden.
Nachdem
es dann gegen 21.45 Uhr keine Wortmeldungen mehr gab, bedankte sich Oberst
Plaß bei allen Anwesenden für ihre rege Teilnahme, wünschte der 2.
Mannschaft von Blau-Weiß viel Erfolg für das bevorstehende Spiel gegen
Esbeck und schloss die Versammlung.
Achim
Stratmann