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Berichte 2003
 D.a.  2003 - Nr. 349» ... aktuell * Rückblick
  

D.a. stellt vor :
Der landwirtschaftliche Betrieb der Familie Schulte - Hammer

(HWW) In der letzten Ausgabe begann D.a. mit einer Serie über die Landwirtschaft in Dedinghausen. Arno Krienke hatte die Idee die landwirtschaftlichen Betriebe unseres Dorfes - vor allem in Bildern - vorzustellen. In dieser Ausgabe stellen wir den Betrieb der Familie Schulte- Hammer vor.

Klicken Sie auf die Bilder, um sie in Großformat zu sehen.
 

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Blick auf den Hof
  

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Jan Walter Hammer 
 

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Jan Walter präsentiert sein wichtigstes Arbeitsgerät : Traktor "Fendt - Favorit 611 LS"

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Die Arbeitsbedingungen im Traktor sind alles andere als angenehm. Der eingebaute Rechner (Bildmitte) dient als Kontroll- und Erfassungsgerät. 
 

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Der Landwirt als "Einzelkämpfer". Neben den hohen Temperaturen ist auch die große Lautstärke arbeitsbelastend. 

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Unter dem Traktor befindet sich der Tacho, der dem Dosier- und Kontrollgerät Informationen liefert. Dieser muss ständig überprüft werden.
 

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Keine Pause - sondern Grenzkontrolle. Bei angrenzenden Fremdgrundstücken muss auf Grenzsteine und - verlauf geachtet werden.
  

349da-lw-ha-12.jpg (31347 Byte)
"Die Sonne treibt mich an", Motto und Vision am Trecker

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Der Umgang im schweren Gerät ist "Knochenarbeit", wie unsere Fotos verdeutlichen.

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Zu dieser Jahreszeit ist die Feldarbeit getan. Die Gerätschaften werden winterfest gemacht.

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Die Gerätschaften werden gesäubert und kleine Reparaturen werden sofort vorgenommen, bevor sie in den "Winterschlaf" gehen.
 

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Die Kontrolle der Gerätschaften und die Ermittlung des Wartungs- bzw. Reparaturbedarfs ist unerlässig, wenn sie im Frühjahr wieder zuverlässig eingesetzt werden sollen.
 

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Auch die Schleppschläuche müssen für den Winter präpariert werden. Die Schläuche dienen zum Ausbringen flüssiger Stoffe. Da Restfeuchtigkeit in den Schläuchen verbleiben könnte, müssen sie vor allem vor Frost geschützt werden.

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Der Hof der Familie Schulte - Hammer in der "Winterruhe". Das heißt aber nicht, dass der Landwirt die Hände in den Schoß legen kann. Auf dem Anwesen fällt immer Arbeit an, so z.B. im Backhaus (Bildmitte), welches unter Denkmalschutz gestellt wurde und von Jan Walter renoviert wird. Bekanntlich ist Jan Walter aber auch im Landwirtschaftsverband und in der Kommunalpolitik aktiv. Langeweile kommt da nicht auf, zumal die Familie auch nicht zu kurz kommen darf.

Vorstellung des Betriebes

1. Betriebsleiter: 
Jan Walter Hammer und Marianne Schulte-Hammer

2. Lage:
59558 Lippstadt - Dedinghausen, Thingstraße 3, Kreis Soest

3. Betriebsentwicklung:
bis 1969 : 
Gemischtbetrieb mit Milchviehhaltung und Schweinen 
1969/70 : 
Neubau der durch Feuer zerstörten Wirtschaftsgebäude. Spezialisierung auf Schweine, ca. 40 Sauen und 200 Mastplätze, nebenbei Mast von einigen Ochsen. 
1980 : 
Ausweitung der Sauenhaltung auf 70 Sauen und Aufgabe der Ochsenmast. Beginn einer Maschinengemeinschaft mit dem Betrieb Schulte - Nünnerich. Zum gleichen Zeitpunkt Einführung des pfluglosen Ackerbaus. 
1985 : 
Umstellung des Sauenbestandes auf die Rasse Deutsches Edelschwein, seit diesem Zeitpunkt wurden die Sauen selber nachgezüchtet. Dies geschah fast ausschließlich durch künstliche Besamung.
1995 : 
Anbau an den Maststall für Sauen mit Auslauf. 
1999 : 
Neubau eines Abferkelstalles und Güllebehälters, Umbau des Maststalles zum Sauenstall mit kombinierter Haltung auf Stroh und Gülle. Damit verbunden Aufstockung auf 160 Sauen und 100 Nachzuchtplätze. 
2003 : 
Umbau des alten Abferkelstalles und Verpachtung der Viehställe an den Betrieb Schulte - Remmert.

4.Betriebsfläche: 
Bewirtschaftete Fläche: 46,5 ha Acker, davon 11,1 ha Pacht, ca. 4,7 ha Wald und Brachland.

5. Arbeitswirtschaft:
Betriebsleiter 1,0 Ak 

        
 Erstellt am: 21.12.2003 (RC)

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