Wer
noch Beispiele benötigt, um nachzuweisen, was Gemeinsinn zu leisten in
der Lage ist, dem sei die Reflektion der vergangenen Wochen angeraten. Das
betriebswirtschaftliche Ergebnis des DER Trödelmarktes (11.700 €) ist
schon eindrucksvoll ! Noch begeisterter kann man werden, wenn man sieht
wie viele ehrenamtliche Helfer/innen hier zum Wohle einer weltweiten
solidarischen Gemeinschaft tätig waren. Von Jahr zu Jahr engagieren sich
hier mehr Personen.
Da kann
einem schon die Galle überkochen, wenn man erfahren muss, dass es
Zeitgenossen gibt, die den Andrang beim Trödelmarkt nutzten um zu
stehlen. Ca. 250 € wurden einem Helfer aus der Wechselgeldtasche
geklaut. 250 €, die nicht nach Ghana oder Indonesien überwiesen werden
können.
Was
kontinuierliche ehrenamtliche Gemeinschaftsarbeit vermag, zeigt auch die
Fußballabteilung des SV Blau-Weiß. Die Erfolge der Ersten, Zweiten und
der Nachwuchsteams wurden möglich, weil dort seit langem fähige
ehrenamtliche Gemeinschaftsarbeiter tätig sind. Neben dem guten Eindruck,
den zur Zeit die Erste hinterlässt und den Erfolgen der B-, C- und
D-Jugend war natürlich der historische Sieg der Zweiten über Esbecks
Erste ein glanzvoller Höhepunkt dieser Entwicklung.
Nebenbei
bemerkt: Der Trainer des Nachbarn hinterließ keinen guten Eindruck. Erst
heizte er in der Presse das Treffen unnötig an ("... zeigen, wer
Herr im Hause ist.") und als dann seine Mannschaftskameraden das zu
wörtlich nahmen, ließ er sich auch noch von der unfairen Hektik
anstecken und flog folgerichtig als vierter vom Platz. Wer "Herr im
Hause" war, konnte man bereits vor dem Spiel feststellen - es waren
ca. 2-3 mal soviel Dedinghauser als Esbecker auf dem Sportplatz im
Nachbarort. Auch das ist ein Beispiel einer guten intakten
Dorfgemeinschaft.