(HWW)
Unter diesem Titel hatte die Kolpingsfamilie die Dorfbevölkerung zum
2.12.2003 in die Gaststätte Kehl eingeladen. Der verlockende
Einladungstext lautete : "Kommunalpolitische Entscheidungen und
Möglichkeiten der Mitgestaltung und Mitbestimmung werden an konkreten
Beispielen aus Dedinghausen vorgestellt und aufgezeigt. Im Besonderen ist
dies aber auch die Möglichkeit für jeden Bürger ein offenes Gespräch
mit unserem Ortsvorsteher zu führen, Fragen zu stellen, Anregungen zu
geben, aber auch Kritik zu äußern."
Nun,
zunächst nahmen 12 Personen die Einladung ernst, später kamen noch 2-3
hinzu. Josef Stratmann erläuterte zunächst die Bevölkerungsentwicklung
unseres Dorfes. Demnach hatte Dedinghausen am 1.7.2003 1776 Einwohner.
Unterstützt vom anwesenden RM Hammer erläuterte der OV die Situation um
das Lehrschwimmbecken, die
angespannt bis prekär ist. Auf dieses Thema wird D.a. noch einmal
zurückkommen, denn die Gefahr einer Schließung des Bades muss abgewehrt
werden.
Auf
Grund hoher (für einige Mitbürger zu hoher) Bestattungskosten wird
zurzeit in verschiedenen Gremien der Stadt die vermehrte Schaffung von
Urnenfeldern diskutiert. Josef Stratmann eröffnete an diesem Abend die
Diskussion für Dedinghausen. Um ein Stimmungsbild einzufangen, hatte er
eine Karte des Friedhofes (siehe Foto) mitgebracht, auf der ein
eventuelles Urnenfeld angedacht war. Die anwesenden Dorfbewohner
vermittelten dem OV ein diesbezüglich positives Stimmungsbild.
Aus der
Versammlung heraus wurde nach zukünftigen Baumöglichkeiten gefragt.
Stratmann führte dazu aus, dass nach Volllaufen des Bebauungsgebietes
'Erlenbruch' und weiterer Baulücken so schnell keine neuen Gebiete
ausgewiesen würden. Sehr langfristig könne er sich aber eine Bebauung
zwischen dem Friedhof und der Langen Wende, sowie eine dortige
Hinterbebauung vorstellen.
Für
2004 hat sich unser OV vorgenommen Straßenausbauten im Birkhof (Ecke
Nünnerich bis Ecke Thingstraße / Birkhof) und für die Stichstraße
hinter der ehemaligen 'Deele' durchführen zu lassen. In diesem
Zusammenhang wurde aus der Versammlung heraus das Parken einiger PKW -
Besitzer an verschiedenen Stellen im Dorf beklagt. Der OV war sich mit den
Anwesenden einig, dass hier nur eindringliche Appelle an die Vernunft der
Parker mögliche Abhilfe schaffen könnte.
Zum
Aspekt der Verkehrssicherheit im Dorf bat der OV um die Veröffentlichung
einer Bitte: "Liebe Mitbürger schneiden Sie bitte Ihre Hecken und
Sträucher, wenn sie auf den Bürgersteig hinausragen."
Mit
einer lockeren Plauderei endete ein interessanter Abend.