8.00 Uhr: Nachdem
ich die für die Mittagspause vorbestellten Brötchen bei Kempen geholt
habe, wird gefrühstückt; in diesem Jahr wieder mit den Teufelsgeigern
aus Lipperode. Ulrich Hagemann und mein Sohn Hubert haben neben ihren
Frauen auch die Wurstware von Kuhnert mitgebracht. Enkel Jannik als
Eisbär verkleidet ist auch da; es geht schon lustig zu. Jetzt heißt es
aber: Rein in die Klamotten und die Sparschweine klar gemacht. Gerti
Köthenbürger und Rommy Plaß sind bereits da, um mit meiner Frau
Marianne die Brötchen für unsere Mittagspause zu schmieren.
9.00 Uhr: Bei
Schulte-Remmert treffen so nach und nach die Teufelsgeiger ein. Selbst
Enkel Julian als Schäfchen verkleidet ist bereits da. Er hat aber nur
Augen für den Trecker. Wir starten mit 37 Mann, eine noch nie dagewesene
Anzahl. Der erste von ?? Schnäpsen schmeckt schon mal und wir ziehen so
gestärkt mit Pauke, Trommeln, Trompeten und natürlichen unseren
Teufelsgeigen los.
10.45 Uhr: Die
Bauernecke mit einem Abstecher gen Bökenförde zum Hof Lefting und das
Millionenviertel hinter der Bahn ist geschafft. (PS: Ich hätte nie
gedacht, daß HWW von D.a. schon so früh aufstehen kann. Plötzlich
erscheint er doch wirklich bei Leftings um Fotos zu machen. Oder schmeckt
ihm der dortige Schnaps besonders gut?) Wir kehren bei Tatjana und Gerry
ein. Das frisch gezapfte Pils schmeckt super.
11.15 Uhr: Die
alljährliche Pressekonferenz des Patriot mit Fototermin findet diesmal in
der Schultenstraße statt.
11.30 Uhr: Erstmals
bewegt sich der Zug durch das neue Baugebiet "Gänseland". Warum
soll es den Leuten dort besser gehen als anderswo in Dedinghausen ?
13.00 Uhr: Nachdem
wir Siggis Weihnachtsbaum mit Luftballons bewundert und besungen haben,
ist endlich die wohlverdiente Mittagspause bei Martina und Hans. Die
nunmehr 40 Teufelsgeiger (auch Treckerfahrer Fritz Grothe ist
eingetrudelt), machen sich über belegte Brötchen, heiße Knackwürstchen
und kühles Bier her. Markus Schulte und Hubert Husemann werden von
Franz-Josef Brink mit der Mini - Teufelsgeige ausgezeichnet. Eine richtige
große Teufelsgeige im Bayern - München - Look (ein Kunstwerk von
Wilfried - Nischa - Plaß) erhält der Bayern - Fan Christian Kißler. Er
ist sichtlich erfreut und läßt das Ding nicht mehr los.
13.30 Uhr: Auf
zur Nachmittagsschicht. Der Rest des Dorfes muß auch noch heimgesucht
werden und zwar bis zum letzten Haus auf der Heide, und dies per
Fahrrad.
15.15 Uhr: Wir
unterbrechen unsere Tour und statten dem KCD mit seinem Kinderkarneval im
Bürgertreff unseren Besuch ab. Es ist enorm was los. Neuteufelsgeiger
Volker Sauerteig in seinem Nikolauskostüm ist unser Star. Natürlich hat
er auch Süßigkeiten für die Kids mit.
16.00 Uhr: Jetzt
kommen noch die bei uns beliebtesten Straßen Haslei und Breslauer Straße
dran. Bei Christina Grothe gibt es Kaffee, die "Breslauer"
erwarten uns bereits vor ihren Häusern stehend, Tommy sogar mit viel
Bier; es macht wieder richtig Spaß. Dies können wir auch erwarten, da
wir richtig Musik machen können, Dank Jürgen Vossebürger u.a.
17.15 Uhr: Bei
Hammu angekommen, werden Eier und Würste abgeladen. Wir ziehen mit
klingendem Spiel in die Birkhofsklause ein. Die restliche Beute, die von
Anton Henkemeier und Günter Ost bestens auf dem Wagen geordnet und
verstaut worden ist, wird noch in Wilhelms Scheune verfrachtet. Die Suppe,
Würste und Eier haben super geschmeckt. Die hilfsbereiten Damen erhalten
zum Dank jeder ein süßes Präsent. Dann machen wir uns marschfertig, um
die KCD - Oberen von Kehls abzuholen. Auf dem Weg dorthin bringen wir
Richter i.R. Hansel Stienemeier und seinem Damenkränzchen ein Ständchen;
spontan und ungezwungen eben. Zusammen mit den Kappenträgern des KCD geht
es dann wieder zurück in die Birkhofsklause zum Abfeiern.
22.00 Uhr: Für
mich ist Feierabend; es reicht für heute. Ein anstrengender, aber
schöner Rosenmontag geht zu Ende. Dank an alle, die mitgemacht haben, an
St. Petrus für das gute Wetter und an alle, die uns freundlich
aufgenommen und mit reichlichen Gaben bedacht haben. Über die Verwendung
der Spenden werden wir in gewohnter Weise an dieser Stelle berichten.
Unsere Freunde aus dem Blindenheim in Heidenoldendorf können auf jeden
Fall am 03. Juli zur Behindertenfete kommen. Wir sind gut gerüstet.
Theo Husemann
(Teufelsgeiger)