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Berichte 2004
 D.a.  2004 - Nr. 352 » ... aktuell * Rückblick
  

Gegenseitige Wertschätzung vermittelt
Ein Kommentar von Heinz-W. Wellner

"Lieber Kollege von D.A.: War wohl nix mit journalistischer Sorgfaltspflicht. Ein klares Eigentor." Das war das Fazit des Artikels "An den Haaren herbeigezogen" vom Chefredakteur des 'Patriot' vom 7.2.2004. Das war ein massiver Vorwurf, der der Klärung bedurfte und so nicht stehen bleiben konnte - da er falsch wie unsinnig war ! 

In einem persönlichen Gespräch zwischen den Verfassern beider relevanter Artikel wurden Missverständnisse geklärt und Hintergründe erläutert. Mit dem Austausch gegenseitiger Wertschätzung und der Zuversicht weiterer kollegialer Zusammenarbeit endete das Gespräch. 

Die Hintergründe : D.a. hatte im Bericht über die CDU-OU Versammlung vom 14.1.04 (vergl.D.a.351/22ff) auch über jene emotional hochgeschlagene und vorurteilsbehaftete Diskussion berichtet, die sich nach der Darstellung des OU-Vorsitzenden, der 'Patriot' wolle keine Fotos von Ratskandidaten veröffentlichen, ergab. Dabei wurde im D.a. - Artikel nicht erwähnt, dass gegenüber dem OU-Vorsitzenden der 'Patriot' diese Maßnahme als eine generelle dargestellt hatte. Diese Tatsache spielte in der Diskussion am 14.1.2004 unter den Christdemokraten aus Dedinghausen und Bökenförde allerdings auch keine Rolle. 

Genau diese Unterlassung aber werteten Patriot - Mitarbeiter und deren Nahestehende als so gewichtig, dass der Chefredakteur sich berufen sah zu reagieren. Der Vorwurf lautete, der D.a. - Bericht sei so verfasst, dass er geeignet sei dem 'Patriot' einseitige politische Machenschaften zu Ungunsten der Dedinghauser CDU anzudichten. 

Dies war aber nur bei selektiver Betrachtung des Artikels erkennbar und schon gar keine Absicht. In der Diskussion und somit auch im D.a. - Bericht ging es vornehmlich nicht um die Redaktionsdirektive des 'Patriot' sondern um Befürchtungen, die sich aus der Versammlung auf Ereignisse und Stimmungen innerhalb der CDU Lippstadts bezogen. Die Adressaten bzw. Protagonisten dieser Spekulationen wurden im D.a. - Bericht benannt. 

In diesem Zusammenhang ist auch bemerkenswert, dass die CDU - Stadtverbandsvorsitzende zwar gegenüber dem 'Patriot' ihre Solidarität bekundete, bisher aber nicht den Mitgliedern der heimischen CDU-OU Rede und Antwort stand. 

Bemerkenswert bzw. erwähnenswert ist auch die Äußerung des 'Patriot - Chefredakteurs' dass bis dato die Verlagsleitung niemals Einfluss auf die Berichterstattung der Tageszeitung genommen habe. 

Was bleibt ? Sich zu entschuldigen, wenn der D.a. - Bericht für Turbulenzen an der falschen Adresse sorgte? Vielleicht ! - und es sei hiermit geschehen. 

Zu wünschen, dass der CDU-OU und vor allem Jan W. Hammer die innerparteilichen Querelen bald erspart bleiben ? 

Bestimmt ! - aber dafür sind andere zuständig.

        
 Erstellt am: 14.03.2004 (RC)

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