"Lieber
Kollege von D.A.: War wohl nix mit journalistischer
Sorgfaltspflicht. Ein klares Eigentor." Das war das Fazit des
Artikels "An den Haaren herbeigezogen" vom Chefredakteur des 'Patriot'
vom 7.2.2004. Das war ein massiver Vorwurf, der der Klärung bedurfte und
so nicht stehen bleiben konnte - da er falsch wie unsinnig war !
In
einem persönlichen Gespräch zwischen den Verfassern beider relevanter
Artikel wurden Missverständnisse geklärt und Hintergründe erläutert.
Mit dem Austausch gegenseitiger Wertschätzung und der Zuversicht weiterer
kollegialer Zusammenarbeit endete das Gespräch.
Die
Hintergründe : D.a. hatte im Bericht über die CDU-OU Versammlung
vom 14.1.04 (vergl.D.a.351/22ff) auch über jene emotional hochgeschlagene
und vorurteilsbehaftete Diskussion berichtet, die sich nach der
Darstellung des OU-Vorsitzenden, der 'Patriot' wolle keine Fotos von
Ratskandidaten veröffentlichen, ergab. Dabei wurde im D.a. - Artikel
nicht erwähnt, dass gegenüber dem OU-Vorsitzenden der 'Patriot' diese
Maßnahme als eine generelle dargestellt hatte. Diese Tatsache spielte in
der Diskussion am 14.1.2004 unter den Christdemokraten aus Dedinghausen
und Bökenförde allerdings auch keine Rolle.
Genau
diese Unterlassung aber werteten Patriot - Mitarbeiter und deren
Nahestehende als so gewichtig, dass der Chefredakteur sich berufen sah zu
reagieren. Der Vorwurf lautete, der D.a. - Bericht sei so verfasst,
dass er geeignet sei dem 'Patriot' einseitige politische Machenschaften zu
Ungunsten der Dedinghauser CDU anzudichten.
Dies
war aber nur bei selektiver Betrachtung des Artikels erkennbar und schon
gar keine Absicht. In der Diskussion und somit auch im D.a. -
Bericht ging es vornehmlich nicht um die Redaktionsdirektive des 'Patriot'
sondern um Befürchtungen, die sich aus der Versammlung auf Ereignisse und
Stimmungen innerhalb der CDU Lippstadts bezogen. Die Adressaten bzw.
Protagonisten dieser Spekulationen wurden im D.a. - Bericht
benannt.
In
diesem Zusammenhang ist auch bemerkenswert, dass die CDU -
Stadtverbandsvorsitzende zwar gegenüber dem 'Patriot' ihre Solidarität
bekundete, bisher aber nicht den Mitgliedern der heimischen CDU-OU Rede
und Antwort stand.
Bemerkenswert
bzw. erwähnenswert ist auch die Äußerung des 'Patriot - Chefredakteurs'
dass bis dato die Verlagsleitung niemals Einfluss auf die
Berichterstattung der Tageszeitung genommen habe.
Was
bleibt ? Sich zu entschuldigen, wenn der D.a. - Bericht für
Turbulenzen an der falschen Adresse sorgte? Vielleicht ! - und es sei
hiermit geschehen.
Zu
wünschen, dass der CDU-OU und vor allem Jan W. Hammer die
innerparteilichen Querelen bald erspart bleiben ?
Bestimmt
! - aber dafür sind andere zuständig.