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Entscheidungen unserer Dorfvereine zu kommentieren ist unüblich und, wenn
es sich auch noch um Personalentscheidungen handelt, kritisch zu sehen, da
man nie allen gerecht werden kann bzw. gewisse Hintergründe außer Acht
lassen muss. Dennoch erscheint der Ausgang der Vorstandswahlen auf der Jahreshauptversammlung
des Bürgerrings einer Ausnahme angemessen.
Seit
der Gründung im Jahre 1976 besteht der Vorstand des Bürgerrings aus vier
Personen, von denen nicht immer alle gleichermaßen bei Projekten
mitanpackten. Allzu oft blieb die körperliche - anstrengende Arbeit beim
Vorsitzenden Josef Stratmann hängen. Erfreulicherweise fand er in den
letzten Jahren nicht nur durch seine Vorstandskollegen Markus Schulte und
Wolfgang Hahne Unterstützung, sondern auch andere reichten ihm die
helfende Hand. Mit der personellen Umbesetzung und vor allem mit der
erstmaligen Hinzunahme von Beisitzern zum BR-Vorstand haben die
Vereinsdelegierten und BürgerInnnen dem alten BR-Vorstand und damit dem
ganzen Dorf bei der Wahl am 17.März einen großen Gefallen getan.
Mit
Michael Knieps, Guido Lauber und Christian Knaup wurden
"Arbeitstiere" im positivstem Sinne dem BR-Vorstand
eingegliedert - eine äußerst positive Entscheidung - die Arbeit des BR
auf mehrere Schultern zu verteilen. Positiv ist auch die Entscheidung von
Josef Stratmann zu bewerten sowohl im Bürgerring als auch als
Ortsvorsteher weitermachen zu wollen. "Eigentlich wäre es jetzt ein
guter Zeitpunkt gewesen aufzuhören", so der BR-Vorsitzende,
"aber ich wollte meinen Nachfolger in dieser finanziell prekären
Situation nicht im Regen stehen lassen."
Nun hat
der BR und damit das ganze Dorf 3 Jahre Zeit durch Einfallsreichtum den
BR-Vorstand bei der Bewältigung der prekären finanziellen Situation
(Zuschüsse für die Unterhaltung und die Sanierung des Bürgertreffs
sollen gekürzt bzw. gestrichen werden) zu unterstützen und gleichzeitig
nach einem qualifizierten Nachfolger im Amt des BR-Vorsitzenden Ausschau
zu halten. D.a. unterstützt die Prozesse und wünscht viel Glück !