(GW) Sonntag, 12. Dez. 2005, 17.17 Uhr auf dem Bahnhof in Dedinghausen - eine große Menschenmenge hatte sich dort eingefunden, um auf die Regionalbahn aus Dortmund zu warten. Diese warteten nicht etwa auf einen prominenten Sportler oder Popstar, nein - Star dieses Abends war eine brennende Kerze. Denn mit diesem Zug sollte das Friedenslicht in Dedinghausen ankommen, das Wochen zuvor in Bethlehem entzündet worden war und seitdem seine Reise um die Welt macht.
Als der Zug mit der üblichen Verspätung ankam, wurde von Pfadfindern die Flamme an Pastor Ulrich Möller aus Esbeck und Pastor Stefan Brüggenthies aus Bökenförde weitergegeben. Während die Bökenförder sich sofort auf den Weg in ihre Kirche machten, zog eine lange Prozession vom Bahnhof in die Dedinghauser Kirche. Hier fand mit Pastor Möller ein kurzer Wortgottesdienst statt, in dessen Verlauf die Kerzen des Adventskranzes durch Kommunionkinder mit dem Friedenslicht entzündet wurden. Anschließend konnte jedes Kind eine brennende Kerze, die ebenfalls an der Flamme aus Bethlehem entzündet worden war, mit nach Hause nehmen - bei dem an diesem Abend herrschenden Wind kein leichtes Unterfangen.
Am dritten Adventswochenende holen die Pfadfinder/innen das vom ORF in Betlehem entzündete Licht in Wien ab und tragen es als Zeichen des Friedens in Familien, Gemeinden, Verbände, Kindergärten, Schulen, Krankenhäuser und Altenheime.
Die Aktion Friedeslicht
(HWW) Unter www.friedenslicht.de erfährt man, dass dies eine Aktion eine Gemeinschaftsaktion der Pfadfinderinnen- und Pfadfinderverbände ist, die bereits zum 15. Mal läuft.