KCD bot Narren ein Programm der Superlative!
(DG) Dass der ,,Dorfknecht" und auch die Gruppe "Fünf im Chor" in diesem Jahr nicht dabei sein werden, war vielen im Dorf vorher bekannt. Nicht wenige sagten deshalb dem KCD mit seinem diesjährigen Programm Schiffbruch voraus, wenn solche bewährten Zugpferde fehlten. Und einige kamen nur zur Prunksitzung um das Debakel live zu erleben. Die Enttäuschung dieser "Narren" muss riesig gewesen sein.........! Was der KCD seinen Gästen im Jubiläumsjahr bot, war super! Nahtlis knüpften die Karnevalisten an den Session-Auftakt im November an.
Ein Glanzpunkt reihte sich an den anderen. Um 19.11 Uhr zog der Elferrat in den voll besetzten Bürgertreff ein und nahm seine Plätze auf der prächtig bemalten und dekorierten Bühne ein. Nach der Begrüßung durch die Obernarren Bernhard und Sebastian startete das furiose, fast 4 Stunden dauernde Programm.
Die Juniorentanzgarde war erster Höhepunkt der 25.KCD-Sitzung und konnte vor allem beim Gardetanz mit der Tanzgarde mithalten. Es traten auf: Jenny Happe, Maren Greschniok, Nathalie Peter, Sarah Henke, Anika Meister, Miriam Schulte-Remmert, Annalena Gathmann, Lisa-Marie Harke, Sophia Brink, Malin Stellmacher, Lena Meiwes, Daryl Becker und Lisa Gründer.
Einige Jahre nahm er sich eine Auszeit, aber nun ist er wieder da: Joseff alias Reinhard Sauerteig. Er wusste zu berichten, dass in unserem Dorf ganz schön was lis ist: Da gibt es Frisöre die nicht nur die Haare abschneiden, nach ihrem Pausenbrot fischende Schulkinder und, wer hätte das gedacht, auch Arsch......! Gibt es im Dorf. Die Sunshine Girls gefielen sowohl mit ihrem "Titanic" Wasserballett wie auch später am Abend mit ihrem Schlager Medley. Eine gute junge Truppe!
Gewohnt gekonnt und routiniert bot die Tanzgarde bei ihren zwei Auftritten der müden Männerwelt was fürs Auge. König Kuno, der vom Gänseland, hatte das Pech von seiner Oma als Begleitung für eine Kaffeefahrt auserkoren worden zu sein. Was musste der arme Kerl leiden. Die Narren im Saal bogen sich vor Lachen.
Die Long- Long- Ladies führten eine eigentlich noch streng geheime Neuanschaffung des Schützenvereins vor: Die Mobile- Pinkel- Rinne, kurz MPR genannt. Der Testlauf war schon mal vielversprechend. Der stramme Strahl fegte in der ersten Reihe Flaschen und Gläser vom Tisch und durchnässte das Publikum. Doktor des Humors wurde Conny Walter. Eine Würdigung ihrer Verdienste um den KCD. So ist sie z. B. für das Bühnenbild verantwortlich.
Lilly Marleen rekelte sich lasziv unter der Laterne, aber auch Hochwürden entpuppte sich als Merkwürden und erlag nicht Lillys Reizen, sondern der Laterne. Naja, Geschmäcker sind halt verschieden.
Ein Reisender unterbrach kurz die selbige, um in der Bütt den staunenden Narren von seinen Erlebnissen zu erzählen. Ganz schön weit herum gekommen der gute Mann!
Eine Maskenbildnerin hat es ganz schön schwer. Da ist jede Menge Spachtel und Füllmasse nötig, damit die Stars auch gut rüber kommen. Gut Annette Seiger und Sabine Knaup.
Nur ein paar Tage Zeit hatte Sebastian Schulte um seinen kleinen "Feigling" einzustudieren. Es war ein absoluter Kracher. Das Publikum tobte und war völlig außer Rand und Band. Einfach Klasse!!
Das Ende! Die Räuber sind schon seit mehreren Jahren das Highlight im Dedinghauser Karneval. Mit ihren Liedern trieben sie das Publikum auf die Stühle. Die Narren ertrotzten eine Zugabe nach der anderen, so dass sich der Auftritt der vier Warsteiner über eine halbe Stunde hinzog.
Das Männerballett setzte den Schlusspunkt unter einem tollen Programm. Sie kamen als Skihasen und entblätterten sich zu Bunnys. Kennt Mann sonst aus dem Playboy! Das Finale versammelte noch einmal alle Akteure auf der Bühne. Um 23.00 Uhr war dann Schluss mit dem Programm. Die Party ging dann erst richtig lis. Die ganze Nacht durch bis zum Morgen! Die letzten, so war zu hören, sollen um 6 Uhr gegangen sein.
Einen Blick wert sind auch die Fotoseiten zum Karneval: