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Berichte 2005
 D.a. 2005 - Nr. 363 » ... aktuell * Rückblick  

Rosenmontag, der 07. Februar 2005 Tagebuch eines Teufelsgeigers

7.00 Uhr: Den Super-KCD-Ball habe ich gut überstanden; auch den "Tag danach". Kein Wölkchen am Himmel; welchen Winter gibt es heute noch auszutreiben??

8.00 Uhr: Nachdem ich bei Kempen die Brötchen für die Mittagspause abgeholt habe, wird gefrühstückt. Die Teufelsgeiger aus Lipperode, Ulrich Hagemann und mein Sohn Hubert haben neben ihren Frauen auch die Wurstware von Kuhnert aus Esbeck mitgebracht. Enkel Jannik ist auch da; es geht schon sehr lustig zu. Jetzt heißt es aber: Rein in die Klamotten und die Sparschweine (?), nein, die neuen Sparbüchsen klar gemacht. Gerti Köthenbürger und Rommy Plaß sind bereits bei uns eingetroffen, um mit meiner Frau Marianne die Brötchen für die Mittagspause zu belegen.

9.00 Uhr: Bei Schulte-Remmert treffen sich so viele Teufelsgeiger wie noch nie um diese Zeit. Markus und Kopilit Julian starten den Trecker. Der Patriot und HWW von D.a. machen ihre ersten Bilder und nehmen die Berichte auf. Der erste Schnaps rinnt meine Kehle runter und kommt nicht wieder; ein gutes Zeichen. Wir ziehen mit Pauke, Trommeln, Trompeten und natürlich unseren Teufelsgeigen an der Kirche vorbei nach Rixbeck hin.

10.45 Uhr: Die Bauernecke mit einem Abstecher gen Bökenförde zum Hof Lefting und das Millionenviertel liegt hinter uns. Wir kehren bei Tatjana und Gerry ein und werden im ersten Theaterhaus am Platz fürstlich bewirtet.

11.15 Uhr: Die Schultenstraße mit Kaffeepause bei Langels ist geschafft.

11.30 Uhr: Jetzt geht es in das neue Baugebiet "Gänseland". Bei dem dortigen "Bürgermeister" Paul Lerche nehmen wir die obligatorische Kiste Bier zu uns. Höhepunkt ist jedoch das Ständchen beim amtierenden Königspaar Kuno und Carmen Peter, ebenfalls mit edlem Gerstensaft.

13.00 Uhr: Nachdem wir die Fukuhle und Umgebung abgegrast haben, freuen wir uns auf die wohlverdiente Mittagspause bei Martina und Hans Kehl. Wir machen uns über die belegten Brötchen, heißen Knackwürstchen und über das kühle Bier her.

Seit 20 Jahren sorgt Tommy (Aliisi) Stratmann in unserem Dorf und darüber hinaus für die Getränke. Uns Teufelsgeigern ist er stets gut gesonnen. Dafür erhält er (natürlich auch für seine Frau Michaela) den höchsten Orden, den die Teufelsgeiger zu vergeben haben, den diesjährigen Orden "Teufelsgeiger 2005".

13.45 Uhr: Jetzt geht es zur zweiten Schicht. Auch der Rest des Dorfes muss noch besucht werden. Wir teilen uns auf in der Ehringhauser Straße und zur Langen Wende. Waldweg und Hirtengrund lernen uns kennen und wir stoßen an die Grenzen von Öchtringhausen.

15.15 Uhr: Wir unterbrechen unsere Tour und statten dem KCD mit seinem Kinderkarneval im Bürgertreff unseren Besuch ab. Ein Besuch, der uns alles abverlangt, da wir ja schon seit 9.00 Uhr unter Dampf stehen. Desto höher ist die gute Disziplin unserer Truppe zu bewerten.

16.30 Uhr: Jetzt kommen wir zu den bei uns beliebtesten Straßen "Haslei" und "Breslauer Straße". Einmal, weil das Ende abzusehen ist und zum anderen, weil die Besucher (trotz unserer Verspätung) uns vor ihren Häusern erwarten. Neben allen anderen Akteuren sind besonders unsere beiden Profitrompeter Jürgen Vossebürger und Ralf Henkemeier hervorzuheben. Gemeinsam mit ihnen brauchen wir uns hinter keiner Musikkapelle zu verstecken. Hoffentlich merkt das nicht der Schützenverein.

17.30 Uhr: Bei der Birkhofsklause angekommen, werden die restlichen Eier und Würstchen abgeladen. Wir ziehen mit Pauken und Trompeten in die Birkhofsklause ein.

An dieser Stelle ein besonderer Dank an unsere aktiven Senioren Günter Ost, Anton Henkemeier und Wilfried Plaß. Vergessen möchte ich jedoch auch nicht den in der Reha befindlichen Bernhard Köthenbürger. Die hilfsbereiten Damen aus der Nachbarschaft und aus unserem Kreise werden mit einem Geschenk bedacht.

20.00 Uhr: Es wird Zeit, um die KCD-Oberen von Kehls abzuholen. Auf dem Weg dorthin marschieren wir um die Fukuhle, und was bei Kehlemanns abläuft, ist schon erstaunlich, wobei man den KCD-Leuten die Entspannung anmerken kann.

Zusammen mit diesen Kappenträgern geht es dann wieder zurück in die Birkhofsklause, um bis zum frühen Morgen zu feiern.

22.30 Uhr: Diesen frühen Morgen erlebe ich hier nicht mehr. Ich bewege mich leise und etwas angeschlagen mit meiner Frau nach Hause hin.

Der ganze Tag verlief unter einem herrlich strahlenden Sonnenschein. Ich habe ein schlechtes Gewissen, weil wir normalerweise dafür zuständig sind den Winter auszutreiben. Aber erst nach uns kehrte der Winter wirklich ein. Was können wir daran ändern, wenn der Kalender uns den Rosenmontag so früh vorschreibt.

Herzlichen Dank

für den tollen Einsatz aller Beteiligten und die freundliche Aufnahme bei der Dorfbevölkerung und deren Spendenbereitschaft. Über die Verwendung der Geldspenden werden wir, wie üblich, berichten.

Theo Husemann

D.a.-Online im Bilde

 

 

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 Erstellt am: 09.03.2005 (FC)  

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