(RC) Ein großer Bus
mit Dedinghäusern (etwa ab 50 Jahre aufwärts) startete am Samstag, dem
25. Juni 2005, als auch die letzten Teilnehmer vom Ortsvorsteher geweckt
waren, mit etwas Verspätung in Richtung Uden in die Niederlande.
Dort wurden die
Teilnehmer von der Vorsitzenden des dortigen Jumelage
(Partnerschaftskomitee) José Huisman - de Brie und weiteren Kollegen mit
Kaffee und Kuchen im "Eigen Herd", einer Seniorentagesstätte,
sehr freundlich empfangen.
Ortsvorsteher Josef
Stratmann bedankte sich mit einem gerahmten Wappen des Bürgerrings
Dedinghausen für die Gastfreundschaft für die Gruppe mit den
"schönsten Bewohner Dedinghausens". Auf Nachfrage schilderte
José Huisman - de Brie anschaulich und mit launigen Worten die Geschichte
der Entstehung der Partnerschaft zwischen Uden und Lippstadt seit
1971.
Vor der Ankunft der
Dedinghäuser war in Uden ein kräftiger Regenschauer durchgezogen und so
konnte bei angenehmen Temperaturen und fachkundig geführt in drei Gruppen
die Innenstadt des ca. 1200 Jahre alten Uden besichtigt werden.
Anschließend hatten die Fahrtteilnehmer Gelegenheit die Stadt in kleinen
Gruppen zu erkunden, einzukaufen und die Gastronomie zu testen.
Gegen 15 Uhr wurde nach
einer kleinen Bustour mit interessanten Erläuterungen der holländischen
Gastgeber eine Championzucht angefahren und auf die Dedinghäuser warteten
bereits Kaffee und Kuchen der Gastgeber, der Familie Heeren. Geführt von
Vater und einem Sohn wurde der industrielle Betrieb besichtigt, in dem in
einer Woche ca. 70.000 kg Champions geerntet werden und ca. 100 Leute
beschäftigt sind.
Nach der Gelegenheit
zum Einkauf wartete eine Championsuppe auf die Gäste und so gestärkt und
mit den verdienten Dankesworten an die Gastgeber wurde nach einer weiteren
geführten kleinen Bustour durch Außenbezirke der Stadt der Heimweg
angetreten, der nur durch die Fußballniederlage der deutschen Kicker
gegen Brasilien getrübt wurde.