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| Dedinghausen aktuell - Chronologie | |||||||||
Chronologie einer Dorfzeitung
(HWW und RC) DEDINGHAUSEN aktuell ist eine Gemeinschaftsleistung des Dorfes Dedinghausen. Seit 1972 hat unser Dorf nun eine eigene Dorfzeitung, die kostenlos und ohne Werbung jeden Monat an jeden Haushalt verteilt wird. Eine Tatsache, derentwegen Dedinghausen oftmals beneidet wurde. Wir, die Redakteure und Herausgeber sind stolz auf diese Leistung. Stolz können aber alle Dorfbewohner/innen sein, denn sehr sehr viele haben hat sich um diese Dorfzeitung verdient gemacht.
Werfen wir einen Blick in die Analen von DEDINGHAUSEN aktuell.
1972 Im April 1972 bildete sich eine freie Jugendgruppe in Dedinghausen - der Jugendring Dedinghausen (JRD). Um die Jugendarbeit im Dorf publikzumachen, gab der JRD ein Info-Blatt heraus. Im Spätsommer überlegte man dann dieses Blatt auch anderen Vereinen zugänglich zu machen und darüber hinaus über aktuelles Dorfgeschehen zu berichten. Am 1.Oktober'72 war es dann so weit : Die Nummer 1 von D.a. erschien.1973 Der JRD führt als Herausgeber zur Finanzierung der Zeitung zwei Spendenaktionen durch. Zwischen den Redakteuren und dem SV Blau-Weiß entwickelt sich ein deftiger Leserbriefstreit.
1974 Ab Mai'74 hat D.a. eine feste Redaktion und wird vom JRD unabhängig. 17 Personen aus Vereinen oder aus privater Neigung gehören der Redaktion an, die von Willi Schulte geleitet wird. Auch finanziell steht D.a. auf eigenen Füßen, man führt regelmäßige Spendensammlungen ein.
1975 D.a. nimmt mit einem Wagen am Herbstwochenumzug teil und verteilt 3000 Sonderausgaben in Lippstadt, in der Dedinghausens Vereine vorgestellt werden. Am Ende des Jahres schrumpft die Redaktion auf zwei Personen. Willi Schulte und Heinz-W.Wellner machen D.a. allein.
1976 D.a. gibt erstmals einen Jahresrückblick heraus. Detlef Greschniok und Gerhard Hagenhoff stoßen zur Redaktion und beheben im August'76 die Redaktionskrise.
1977 Das beherrschende Thema in D.a. sind die Planungen der Landesregierung im Tiwitt einen Kraftwerksstandort auszuweisen. D.a. erläutert Hintergründe und schafft es mit der BI, daß die Planungen eingestellt werden.
Im April'77 wird Heinz-W. Wellner Sprecher der Redaktion. D.a. stiftet den Torschützenpokal.1978 Erste Urmel-Berichte erscheinen und die ersten 1.000 Seiten sind geschafft.
1979 D.a. erscheint mit einer Serie über Dedinghausen.
1980 Eine heftige Kontroverse zwischen der CDU-Ortsunion und der Redaktion stellt das weitere Erscheinen der Dorfzeitung in Frage.
1981 Im März'81 erscheint die Nr. 100 - erstmals zweifarbig.
1982 Die Redaktion kritisiert Ortsvorsteher J. Stratmann und löst damit eine weitere Krise aus, die mit finanziellen Einbußen (die Spenden gingen zurück) verbunden ist. Zum 10-jährigen Jubiläum gibt D.a. einen Kalender mit Motiven aus Dedinghausen heraus und organisiert eine Ausstellung mit Hobbykünstlern aus unserem Dorf.
1983 D.a. führt den beidseitigen Druck ein und veröffentlicht erstmals gerasterte Bilder.
1984 Zahlreiche Vereinsjubiläen und das Dorfentwicklungskonzept sind die beherrschenden Themen des Jahres.
1985 Zum 13.Geburtstag erscheint unsere Nr. 150.
1986 Unser Dorf steht ganz im Zeichen der 950-Jahr-Feier. D.a. erarbeitet und druckt ein Festbuch und eine Dokumentation der Feier. Auf der Titelseite erscheint nun regelmäßig unser blaues Dorfwappen. Erstmals werden mehr als 100 Fotos veröffentlicht.
Erstmals veranstaltet D.a. ein Putenskat-Turnier.1987 Mit finanzieller Hilfe der Dorfvereine erwirbt D.a. einen neuen A3-Drucker. Die Auflage steigt erstmals auf über 500.
1988 Mit der Januar-Ausgabe verteilt D.a. erstmals einen Jahreskalender. Zur Finanzierung des neuen Druckers führt D.a. das Preisknobeln durch.
1989 Im September veröffentlicht D.a. die 5.000 Seite. Mit 67 Farbseiten steht auch heute noch der Rekord.
1990 Die 200.Ausgabe erscheint im April'90 und die bis dahin dickste Ausgabe erscheint mit 60 Seiten im Dez.'90.
1991 Der Dioxin-Skandal (Kieselrotasche auf dem Sportplatz) beschäftigt die Redaktion (bis heute). Die Rußlandhilfe und eine große Leserumfrage ("Note 2,1 für D.a.") sind weitere Themen. D.a. veranstaltet den ersten Six-Match-Team-Cup.
1992 Das beherrschende Thema sind die Planungen des Kreises in der Aechterheide eine Hochmülldeponie einrichten zu wollen. Die BI schafft es mit Unterstützung von D.a. diese Planungen zu stoppen. Im Oktober'92 feiert D.a. das 20-jährige Bestehen der Dorfzeitung mit einer Fest- und Aktionswoche. Der Hamburger Journalistik-Professor Dr. O.Jarren bescheinigt D.a. einmalig in Deutschland zu sein. Die Nachwuchsredaktion wird gegründet.
1993 131 verschiedene Dorfbewohner/innen sind für D.a. in diesem Jahr aktiv.
1994 Die 250. Ausgabe erscheint im Nov.'94 und befaßt sich, wie andere Ausgaben des Jahres auch mit den drei Wahlen vom Okt.'94.
1995 In einer umfassenden D.a.-Umfrage schätzt die Dorfbevölkerung D.a. hinter dem Kindergarten als wichtigsten dörflichen Aspekt ein. Das Spendenaufkommen übersteigt erstmals die 10.000-DM-Grenze.
1996 Ein Rekordjahr: Nie gab es mehr Seiten, mehr Berichte, mehr Bilder, mehr Spenden und mehr Mitarbeiter.
1997 Es entwickelten sich zwei neue Redaktionen: Eine Kinder-Redaktion und eine Online-Redaktion für die D.a.-Präsenz im Internet nehmen die Arbeit auf.
1998 Ein Tornadoabsturz und ein Kirchenbrand beherrschen lange die Schlagzeilen bei D.a. 167 Personen engagieren sich in diesem Jahr für D.a. Auf 885 Fotos werden 658 Personen namentlich den Lesern vorgestellt.
1999 D.a. wird von der Stadt Lippstadt mit der Bronzeplastik 'Graf Bernhard' für über 25-jähriges Engagement ausgezeichnet. Zum 75-jährigen Bestehen der Kolpingsfamilie und zum 20-jährigen Bestehen des KCD werden Sonderausgaben zu diesen Vereinsjubiläen erstellt.
2000 Eine D.a. Sonderausgabe erscheint mit dem Titel: 40 Jahre Fußball in Dedinghausen. Mit einer Sonderausgabe würdigt D.a. die 25-jährige Zugehörigkeit zur Stadt Lippstadt. An der Lippstädter-Herbstwoche beteiligen sich die Dorfvereine und D.a. in einem Stand und beim Umzug. Mit 965 Beiträgen informiert D.a. auf 716 Seiten in 11 ausgaben über das Dorfgeschehen. D.a.-Online hat jetzt 2000 Besucher im Monat. Nach acht Jahren wird die erste D.a. - Nachwuchsredaktion aufgelöst. Linda Wellner übernimmt die Betreuung der neuen Kinderredaktion. Daniel Brink fungiert nunmehr als Mitherausgeber. Auch Miriam Eifert, Jürgen Dickhut und Fabian Christ bereichern die Stammredaktion und sind fortan D.a. - Herausgeber.
2001 Die Teufelsgeiger ehren D.a. mit ihrer 'Ehrengeige'. Erstmals seit 1973 erscheint die Aprilausgabe von D.a. ohne Aprilscherze und verwirrt damit einige Leser/innen. Ein Urmel - Artikel bringt Ärger mit den Esbecker Schützen. Das WDR-Fernsehen berichtet über D.a.-Online.
2002 Die Auflage steigt erstmals über 800. Die September-Ausgabe ist mit 88 Seiten die umfangreichste aller bisherigen 337 Ausgaben. Am 5.10.2002 feiert D.a. im Rahmen der größten Redaktionssitzung mit 200 Gästen und dem Kabarett "die daktiker" sein 30 - jähriges Jubiläum im Bürgertreff.
2003 Der Bürgerring zeigt in einer Versammlung völliges Unverständnis an der Kritik in zum Teil unsachlicher und beleidigender Form von bestimmten Personen hinsichtlich der Internetseiten von D.a. und unterstützte einstimmig D.a.-Online. Eine Serie über die Landwirte beginnt.
2004 D.a. 357: "Ein Festbuch" steht auf der Titelseite der September - Ausgabe 2004. Nie war eine D.a. - Ausgabe umfangreicher: 92 Seiten! Die 33. Seite der Novemberausgabe (D.a. 359) ist die 15.000 Seite, die seit 1972 veröffentlicht wurde.
2005 Das Studio Siegen des WDR berichtet über D.a. und D.a.-Online. Mit Unterstützung der Dorfvereine wird ein neuer Drucker angeschafft. Für den A3 - Offsetdrucker waren keine Druckmaterialen weiter erhältlich. Die Septemberausgabe hat mit 96 Seiten den größten Umfang aller Zeitungen.
2006 Die 20. D.a. - Sonderausgabe erscheint unter dem Titel "Wege zum Nachbarn". Die in acht Monatsausgaben 2005 erschienen Beilagen eines Vergleiches der Nachbardörfer wird in einer Auflage von 175 Stück produziert.