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(RC) Das Dorf
Dedinghausen gehörte bis zur kommunalen Neuordnung 1975 zum Amt
Störmede. Heute liegt es im Kreisgebiet
Soest und ist mit ca. 1900 Bewohnern
ein Stadtteil der Stadt Lippstadt.
Im Jahre 1986 feierte
das Dorf seine 950 Jahrfeier und legte damit seine offizielle Gründung
nach einer Urkundenerwähnung im Jahre 1036 fest.
Die landwirtschaftlich
geprägte fast flache Landschaft
an der Bahnlinie
zwischen Soest und
Paderborn (siehe Fahrplan) erhebt den Ort etwas über das an der Lippe gelegene Esbeck und
steigt zur südlichen Seite mit einer kleinen Erhebung, der Höchte,
weiter an in Richtung Bökenförde.
Im Westen grenzt Rixbeck, im
Norden Esbeck und im
Osten das zu Geseke gehörende
Ehringhausen an Dedinghausen an.
Selbstwechselnde
Dorfansichten
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In den achtziger Jahren
des letzten Jahrhunderts wurden die alten Bauernhöfe fast vollständig
durch Brandstiftungen zerstört. Heute gibt es nur noch wenige
Vollerwerbslandwirte, darunter die Höfe Schulte
- Remmert, Schulte - Hammer,
Lummer, Schulte
und Lefting.
Nach der Schließung
einer Poststelle, einer guten Speisegaststätte und eines
Lebensmittelladens bietet das Dorf seinen Bewohnern heute noch drei
Dorfkneipen (Kehl, Birkhofsklause, Schulte - Nünnerich), das Landlädchen
Prieger, eine Grundschule
im Kleefeld, einen Laden einer Drogeriekette, einen Friseur und eine
Fahrschule.
Eine kath. Kirche, ein
Friedhof
und zum Ausruhen die Fukuhle
ergänzen das Angebot für die Dorfbevölkerung. In den Räumen
der alten Hauptschule hat die Westfalen
Akademie in Dedinghausen eine Ausbildungsstätte
eingerichtet.
Die Dorfvereine prägen
das Dorfleben und gestalten den Jahresablauf mit Feiern und Vergnügungen
im Dorf. Besonders genannt sei hier das Behindertenfest für Bewohner
einer Einrichtung in Heidenoldendorf.
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