Nach
dem zweiten Weltkrieg wünschte die Bevölkerung von Dedinghausen die
Anlage eines eigenen Friedhofes, wozu der damalige Pfarrer Philipp Reker
sein Einverständnis gab. Da die politische Gemeinde Dedinghausen die
Errichtung eines konfessionellen (katholischen) Friedhofs wollte, tauschte
sie mit dem Landwirt Franz Lößmann ein Grundstück.
Dieses
ehemalige Lößmannsche Grundstück (41,08 Ar) schenkte sie dann im
Vertrag vom 16.12.1948 der Kirchengemeinde Esbeck mit der Auflage, auf ihm
einen Friedhof anzulegen. Die Kosten hierfür bestritt die Kapellenkasse
Dedinghausen. Die staatliche Genehmigung zu dem Beschluss des
Kirchenvorstandes der Katholischen Kirchengemeinde Esbeck vom 16.4.1948
über die Errichtung eines Friedhofes in Dedinghausen wurde am 23.9.1948
vom Regierungspräsidenten in Arnsberg erteilt.
Am
Allerheiligentage des Jahres 1948 wurde der neue Friedhof in Dedinghausen
von Pfarrer Reker eingeweiht. Als erster wurde auf dem Friedhof am
29.3.1949 Josef Vossebürger (von der Heide), der im 84. Lebensjahr
verstorben war, beerdigt. Da der Friedhof allmählich belegt war, wurde in
den Jahren 1971/72 das westlich benachbarte Grundstück (Kircheneigentum)
an der Höchte für die Erweiterung des Friedhofes in vorbildlicher
Eigenleistung von den Bewohnern der Gemeinde hergerichtet. Für die
Vergrößerung des Friedhofes in südlicher Richtung, die später
notwendig sein wird, ist von der politischen Gemeinde bereits ein
Geländestreifen von etwa 2,5 Morgen angekauft worden.
Mit
Wirkung vom 1.1.1974 wurde der kirchliche Friedhof auf die Dauer von 90
Jahren an die politische Gemeinde Dedinghausen verpachtet, so wie es schon
mit den Friedhöfen in Esbeck und Rixbeck bereits geschehen war. Als
Anerkennungsgebühr waren DM 50,00 pro Jahr für die Pächterin
vereinbart.