Pressespiegel: „Ideen-Café“ in Lippstadt am Sonntag vom 29.03.2026

 

Ideen-Café im alten Sportheim

Pressespiegel: „Sonntagscafé und Workshops“ im Patriot vom 10.03.2026

 

Pressespiegel: Das Linde-Wohnprojekt in Lippstadt am Sonntag vom 18.01.2026

Neues in der Neuen Mitte: Inklusionsbetrieb Dorfladen für Dedinghausen?

Es war lange ruhig um das Thema Dorfladen in Dedinghausen, wirklich geruht hat die Suche nach einem wirtschaftlich verantwortbaren Konzept jedoch nie. Der Caritasverband für den Kreis Soest hat unserem Verein „Dorf mit Zukunft“ (DmZ) und der Stadt kürzlich vorgeschlagen, einen kleineren Lebensmittelladen zu errichten. Mit einem neuartigen inklusiven Dorfladenkonzept kann nun Nahversorgung mitten in unserem Dorf wieder möglich werden. Dieser Vorschlag wurde von der Stadt und DmZ sehr positiv aufgenommen.

Worum geht es? Der Caritasverband plant im Kreis Soest zwei neuartige inklusive Dorfläden – einen davon in der „Neuen Mitte“ am Haslei in Dedinghausen. Bereits am 26. Juni stand eine für diesen Dorfladen notwendige Änderung des Bebauungsplans auf der Tagesordnung des Stadtentwicklungsausschusses. Die entsprechende Beschlussvorlage, über die unsere Dorfzeitung D.a. in der aktuellen Ausgabe berichtet, wurde seitens der Stadt Lippstadt im Vorfeld öffentlich einsehbar auf die städtische Homepage gestellt.

Eine mögliche Option für die Caritas ist die Umsetzung des Dorfladens im Rahmen des Inklusionsbetriebes Cari Fix. Was ist ein Inklusionsbetrieb? Ein Inklusionsbetrieb ist ein Unternehmen des allgemeinen Arbeitsmarktes, das sich neben seiner wirtschaftlichen Tätigkeit einen sozialen Auftrag gegeben hat: Es beschäftigt Menschen mit und ohne Behinderung. Diese Betriebe sind rechtlich und wirtschaftlich selbstständig und müssen sich am Markt behaupten.

Was ist das Neuartige an dem Ladenkonzept der Caritas? Der Dorfladen ist deutlich kleiner als z.B. der Combi in Esbeck, wird dennoch ein Vollsortiment mit marktgängigen Preisen und einem Angebot an regionalen und auch Bio-Lebensmitteln bieten. Geplant ist eine Ladenführung in Hybridform, d.h. in den Kernöffnungszeiten ist Personal im Laden anwesend. Zugleich ist das Dorfladen-Konzept sehr digital ausgelegt. Durch einen kontrollierten Zugang über ein Kartensystem (EC- oder Kundenkarte) können erweiterte Öffnungszeiten – dann ohne Personal vor Ort – angeboten und die Einkäufe an der Selbstbedienungskasse bezahlt werden. Auf ein Alkoholangebot wird bewusst verzichtet. Weiterhin ist angedacht, einen Einkaufsservice für immobile Menschen anzubieten, d.h. sie zuhause abzuholen und zusammen einkaufen zu gehen.

Wichtig: Die Caritas weist darauf hin, dass für die Umsetzung des Dorfladens Fördermittel notwendig sind. Diese werden im Juli beantragt. Erst wenn die Bewilligung vorliegt, kann mit dem Bau des Dorfladens begonnen werden. Und erst dann kann zusammen mit dem geplanten neuen Quartierszentrum im alten Sportheim u.a. mit Dorfcafé und Dorfküche eine lebendige neue Dorfmitte entstehen. Das Konzept für die Umnutzung und den Umbau des Sportheims zum Quartierszentrum hat DmZ mit Unterstützung durch ein Förderprogramm des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und Verkehr NRW in Kooperation mit dem Forschungszentrum Jülich weiterentwickelt.

Das Ministerium hat für ein Jahr das Beratungsunternehmen „startklar a+b“ aus Köln beauftragt und finanziert (Wert 20.000 €). Mit diesem Unternehmen hat DmZ Detailplanungen für Umbau, Kosten und Finanzierung sowie das Nutzungskonzept und den Jahreswirtschaftsplan erarbeitet. Das Ergebnis der Beratungen war, dass der Umbau des Sportheims zum Quartierszentrum zunächst nur im Bestand erfolgen soll. Die o.g. Sitzungsvorlage des Stadtentwicklungsausschusses enthält eine graphische Darstellung der Raumplanung und der Nutzungsbausteine. Aufgrund der neuen Entwicklungen mit dem Dorfladen der Caritas soll auch kein Dorfmarkt mehr im Quartierszentrum vorgesehen werden.

Übersichtsplan Projekte Neue Mitte

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Nutzungsbausteine Quartierszentrum

[gview file=“https://www.dedinghausen.de/wp-content/uploads/2025/07/Quartierszentrum_Nutzungsbausteine.pdf“]

Weihnachtlich Grüße und Danke für ein aktives Jahr 2024!

Liebe Menschen im Dorf mit Zukunft,

das Jahr 2024 neigt sich dem Ende zu, und wir möchten die Gelegenheit nutzen, um gemeinsam auf die schönen und erfolgreichen Momente zurückzublicken, die unser Dorf dieses Jahr geprägt haben.

Dank eurer Unterstützung konnten wir viel erreichen: Unsere Instagram-Seite ist weiter gewachsen und bietet nun einen digitalen Ort, an dem wir miteinander in Kontakt bleiben und aktuelle Neuigkeiten teilen können.
Darüber hinaus haben wir zwei Förderungen für den Dorfgarten erhalten, mit denen wir einen Anhänger für Gartengeräte, eine Komposttoilette und einen Tisch für die Sitzecke anschaffen bzw. bauen konnten.

Auch das Miteinander im Dorf stand 2024 wieder im Mittelpunkt: Der Frühlingsmarkt war ein voller Erfolg und ein lebendiger Treffpunkt für Jung und Alt. Ebenso konnte der offene Mittagstisch wieder viele Menschen zusammenbringen und ein Gefühl der Gemeinschaft schaffen, das unser Dorf so besonders macht.

Ein besonderer Fokus lag in diesem Jahr auf der Zusammenarbeit mit den Beratungsprofis vom Büro „startklar“. Eine Förderung des Landes NRW über 20.000 Euro machte es möglich, dass wir gemeinsam die Planungen für den Umbau des Sportheims am Haslei als neuen und generationen-übergreifenden Begegnungsort konkretisieren konnten. So werden in der Neuen Mitte ganze neue Möglichkeitsräume entstehen, in denen wir für die Zukunft Dedinghausens gemeinsam viel bewegen können.

Höchst erfreulich war im November auch, dass wir mit Jenny Weigelt, Anna Röttger, Mariele Menne und Jürgen Vogt das Vorstandsteam von Dorf mit Zukunft gleich um vier engagierte und kreative Menschen verstärken konnten. Ein besonderer und herzlicher Dank geht an Heini Wellner, der als Gründungsmitglied und Mann der ersten Stunde das Team von Dorf mit Zukunft nach acht Jahren verlassen hat.

Wir möchten uns zugleich bei euch allen bedanken – für euren Einsatz, eure Ideen und eure Begeisterung, die unser „Dorf mit Zukunft“ mit Leben füllen. Lasst uns 2025 ebenso tatkräftig und gemeinsam angehen!

Wir wünschen euch und euren Familien frohe Weihnachten, eine besinnliche Zeit und einen guten Start ins neue Jahr.

Herzliche Grüße
Euer Team vom Dorf mit Zukunft

Anna, Betty, Doro, Jenny, Jürgen, Mariele, Meinhard, Tanja und Ludger

Zweiter Infotag zur Solidarischen Landwirtschaft am 2. November

Aus gutem Grund in Gemeinschaft

Ermsinghausen/Dedinghausen – „Ich baue hier alles so an, dass ich es selber gerne esse“, sagt Christian Koch. Der 38-Jährige hat gut lachen. Denn wenn er in seinen Gewächshäusern sitzt und von Tomaten und Gurken, Auberginen und Paprika umgeben ist, dann sieht der Besucher ihm seine Freude und Verbundenheit sofort an.

Gut drei Jahre ist es her, dass Koch die ehemalige Gärtnerei in Ermsinghausen erwarb – und sie nun aus ihrem langen Dornröschenschlaf Schritt für Schritt wieder ins Leben erweckt. Der nächste Schritt: Gemeinsam mit Gleichgesinnten will der leidenschaftliche Gärtner hier im kommenden Jahr eine Solidarische Landwirtschaft (Solawi) entstehen lassen. „Wir wollen hier Gemüse-Anteile Menschen anbieten, die die Idee solidarischen Handelns in der Landwirtschaft mit uns teilen“, sagt Ludger Schulte-Remmert, der das neue Projekt „von Herzen“ unterstützt. „Wir suchen nicht Kunden, sondern Ermöglicher, die gemeinsam mit uns dafür sorgen, dass der Boden drinnen wie draußen gut und nachhaltig bearbeitet werden kann“, bringt Dorle Mühlhoff als weiteres Mitglied der Kerngruppe die Idee auf den Punkt. Nachhaltig bedeute, dass Kompost anstatt Chemie zum Einsatz komme, Nützlinge gegen Schädlinge eingesetzt würden, so Koch.

Laden zum vitaminreichen Info-Tag ein: (von links) Dorle Mühlhoff, Kurt Weigelt, Landwirt Christian Koch, Ludger Schulte-Remmert, Nadia Vogt-Gargiso Foto: Vogt

Ganz konkret will die neue Initiative mit dem vorläufigen Namen „SoLawi-Initiative Aus gutem Grund“ ab März 2025 die Gemüse-Anteile anbieten. Und damit Interessierte wissen, worauf sie sich einlassen, lädt die Gruppe zu einem weiteren Infotag am Samstag, 2. November, zwischen 11 und 16 Uhr auf den guten Grund in „In Ermsinghausen 16“ ein. Dann sollen in der wieder belebten Gärtnerei Gespräche, Info-Talks mit SoLawi- Experten (ab 11.30, 13.30 und 15 Uhr) und kleine Führungen ebenso Lust auf den guten Grund machen wie Spiele für Kinder, Mitmach-Aktionen, Lagerfeuer oder kleine Köstlichkeiten aus eigenem Anbau. Der Eintritt ist frei.

„Die Gründung dieser Solidarischen Landwirtschaft hier ist ein großartiger Schritt, regionale Erzeuger und Konsumenten von Lebensmitteln näher zusammen zu bringen und gemeinsam ökologische, soziale und ökonomische Verantwortung zu übernehmen“, macht Mitgründer Kurt Weigelt auf die regionale Bedeutung aufmerksam. Der Mann muss es wissen, schließlich hat er auch hauptberuflich als Wirtschaftsförderer der Stadt Lippstadt ganz offiziell den Auftrag, „eine regionale Kreislaufwirtschaft zur Versorgung der Bevölkerung mit Nahrungsmitteln“ zu etablieren. Apropos regional: Nadia Vogt-Gargiso als Visionärin der Gruppe blickt schon über Ermsinghausen hinaus, meint: „Wir sind schon mit ganz konkreten Partnern unter anderen in Dedinghausen oder dem Naturhof Beerhues in Liesborn im Gespräch, damit mit immer mehr Wertschätzung immer mehr Böden gemeinsam bearbeitet werden.“ (Text Jürgen Vogt)

Infos zur „SoLawi-Initiative Aus gutem Grund“ und zum Info-Tag gibt es bei Christian Koch unter Tel. 0176 87332231 oder per Mail an info@landgaertnerei-koch.de.

Dorfgarten erhält Förderung von „anstiftung“

Der Dorfgarten unter dem Dach von Dorf mit Zukunft e.V. hat eine Förderung durch die gemeinnützige Stiftung „anstiftung“ erhalten. Hierdurch konnten wir einen Pferdeanhänger erwerben, der nun zu einem mobilen Geräteschuppen für den Dorfgarten umgebaut wird.

Die Stiftung fördert, vernetzet und erforscht Räume und Netzwerke des Selbermachens. Dazu gehören Interkulturelle und Urbane Gärten, Offene Werkstätten, Reparatur-Initiativen, Open-Source-Projekte ebenso wie Initiativen zur Belebung von Nachbarschaften oder Interventionen im öffentlichen Raum.

Der Dorfgarten Dedinghausen ist nun auch mit Hilfe der antiftung in das Netzwerk Urbane Gemeinschaftsgärten aufgenommen worden.

Wir danken dem Team von anstiftung herzlich für die tolle Unterstützung!

Logo anstiftung

Instandsetzung des Geländes an der Bienenhütte

Ein Beitrag von Bettina Schmolke-Kohl und Bernhard Schäfers

Wiederbelebung eines Naturparadieses für Bienen und Menschen

Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger unseres Dorfes haben in den vergangenen Monaten die Veränderungen zur Kenntnis genommen, die an der Bienenhütte zu beobachten sind. Da wir häufig gefragt werden, was dort weiter geschehen soll, möchten wir hiermit nun einen groben Einblick in unsere Überlegungen geben.

Geschichte der Bienenhütte

Zunächst ein kurzer Überblick über die Geschichte der „Bienenhütte Dedinghau­sen“. In den 60iger Jahren errichtete Günther Kohl (sen.) auf dem Gelände drei historische Bienenhäuser, die zuvor bereits von seinem Vater für die Imkerei in der Walachei am Ortsrand von Dedinghausen genutzt wurden. Mit großer Begeisterung bewirtschaftete Günther Kohl (sen.) dann auf dem Gelände in Dedinghausen in Spit­zenzeiten über 100 Bienenvöl­ker. Zeitweilig war es zu dieser Zeit die größte Imke­rei im Kreis Soest. Bis zu seinem Tod im Jahre 1992 widmete er seine große Leidenschaft der Imkerei.

Die „Bienenhütte“ war weit über die Dedinghauser Ortsgrenzen hinaus bekannt als eines der Wahrzei­chen des Ortes. Zu dieser Zeit wurde auch die Straße „An der Bienenhütte“ danach benannt, unserer Kenntnis nach die einzige Straße weltweit, die diesen Namen trägt.

Häufig diente die „Bienenhütte“ als Ort des Zusam­mentreffens der Imker, als gelegentlicher Schulungs­ort für Kindergartengruppen und Schulklassen mit Vorträgen über die Bienenhaltung, schließlich als zwangloser Treff für Bürger und Bürgerinnen des Ortes, die sich gern in dem kleinen Naturparadies aufhielten.

Nach dem Tod des Imkers wurde das Gelände über ca. zwei Jahrzehnte vom Imkerverein Lippstadt als Lehrbienenstand genutzt. Das Interesse der Mitglie­der ließ allerdings über die Jahre nach, so dass es im Jahre 2017 zur Auflösung des Nutzungsverhältnisses kam. Auch ein anschließend ab Mai 2017 bestehen­der privater Pachtvertrag wurde zum Ende August 2018 wieder aufgelöst.

Wiederbelebung der Bienenhütte

Aufgrund des Zustandes des Geländes und der Befürchtung, dass die notwendigen Instandsetzungs­arbeiten auf dem Gelände an der Bienenhütte über­hand nehmen könnten, wurde im Frühjahr des letzten Jahres kurzzeitig vom Eigentümer auch der Verkauf des Grundstückes in Erwägung gezogen.

Nach Überlegungen und Beratungen mit einigen Dedinghauser Bürgern haben wir jedoch inzwischen eine Interessengemeinschaft gegründet, die sich primär für die Erhaltung der Bienenhütte einsetzt und die Bienenhaltung wiederherstellen will. Dazu soll ein ortsnaher Imker als zukünftiges Mitglied der Inte­ressengemeinschaft einen Teil seiner Bienenvölker auf dem Gelände bewirtschaften.

Wichtig ist uns, dass das traditionsreiche Gelände an der „Bienenhütte“ wieder in das Bewusstsein der Dorfgemeinschaft eingebunden werden kann und seine Bedeutung im heimatlichen Umfeld unseres schönen Ortes wie in früherer Zeit wieder erlangt.

Darüber hinaus wäre es schön, wenn ein zukünftig dort tätiger Imker gelegentlich kleinere Besucher­gruppen (z.B. Kindergartengruppen, Schulklassen oder andere interessierte kleinere Gruppen) aus Dedinghausen oder der näheren Umgebung über die Bienenhaltung informieren könnte. Auch kleinere auf die Bienenhaltung und auf Naturerlebnisse bezogene Aktivitäten (z.B. Bau von Insektenhäusern, das Anlegen und Pflegen einer Obst- und Blumenwiese, ein Informationsparcours mit altersgemäßen Quiz- und Rätselfragen) sind geplant.

So könnte die „Bienenhütte“ vielleicht wie in frühe­- rer Zeit die eigentliche Bestimmung zurückerlangen, als Günther Kohl (sen.) dort voller Begeisterung jede freie Minute für die Bienenhaltung nutzte und inte­ressierten Besuchern gern Rede und Antwort stand.

Etwas konkreter werden inzwischen fol­gende Zielsetzungen von unserer kleinen Interessengemeinschaft angestrebt:

  • Auf dem Gelände sollen Informationstafeln errichtet werden, die über die Geschichte der Bienenhütte im heimatlichen Umfeld informieren.
  • Auf Informations- und Schautafeln soll die Bedeutung der Bienenhaltung für die Natur und das Gemeinwohl erklärt werden.
  • In einem der Gebäude sollen Publikationen und Illustrationen über die Bienenhaltung bei Veranstaltungen (z.B. Tag der offenen Tür, traditionsbezogene Dorffeste etc.) zur Information bereitgestellt werden.
  • Durch das Anlegen einer Obst- und Blumenwiese soll ein Biotop für Bienen und andere Insekten entstehen.
  • Die vorhandenen Bienenhäuser sollen in ihrer Substanz erhalten und dazu instand gesetzt werden.

Die bis heute seit Inangriffnahme der Initiative ange­fallenen Kosten für die bereits vollzogenen Maß­nahmen (Beginn der Neueinfriedung des Geländes, Baggerarbeiten, Erdaushub, Neuanlage für Wege durch Einbringen von Schotter und Dolomitsand, Einsaat des Geländes etc.) wurden bislang privat von den Mitgliedern der Interessengemeinschaft getra­gen. Darüber hinaus wurden unzählige Arbeitsstun­den eingesetzt, um den jetzigen Zustand des Gelän­des zu erreichen. Nicht unerwähnt bleiben darf an dieser Stelle, dass uns zudem einige Bürger des Ortes tatkräftig und/oder organisatorisch enorm unterstützt haben bzw. noch unterstützen, so dass die Instandset­zungsarbeiten nach und nach angegangen werden können.

Für einen Teil der oben genannten Zielsetzungen haben wir eine Förderung beim RP-Arnsberg im Rahmen des sogenannten „Heimat-Schecks“ bean­tragt. Der Zuschuss in Höhe von 2000 Euro steht uns inzwischen zur Verfügung. Die zweckgebundene Förderung des Landes bezieht sich auf die Illustrati­on der Bienenhaltung (Informations- und Schauta­feln) und die Herstellung des Bienenbiotops durch bienenfreundliche Bepflanzungen (Sträucher, Obst­bäume etc.).

Zukunftsperspektiven

Trotz der großen Fortschritte, die wir in den letzten 12 Monaten erreicht haben, stehen noch weitere Dinge an. Zu nennen wären beispielsweise Pflaster­arbeiten zur Erweiterung der Terrasse, Ersatz schad­hafter Hölzer an den bereits ca. 100 Jahre alten Bienenhäusern, Abdichtung undichter Dachflächen, Neuanstrich der Holzhäuser mit bienenfreundlicher Farbgebung, weitere Einfriedungsarbeiten, Anbrin­gen von Einfahrtstoren, typische Gartenarbeiten wie die Pflege der bereits bestehenden Blumenbeete und Neubepflanzung mit Bäumen und Sträuchern.

Wir sind sehr erfreut, von vielen Bürgerinnen und Bürgern unseres Dorfes eine so durchgängig positive Rückmeldung auf das schon Erreichte und zukünftig Angestrebte zu erhalten. Dennoch wissen wir, dass wir die noch anstehenden Arbeiten nicht allein bewältigen können. Die Arbeit lastet derzeit einfach auf zu wenigen Schultern, so dass wir zwingend auf weitere tatkräftige Unterstützung angewiesen sind.

Wir wären sehr dankbar, wenn einige Dedinghauser Bürger und Bürgerinnen bei den noch anstehenden Instandsetzungsarbeiten zeitweise helfen könnten, wozu man natürlich nicht zwingend Mitglied der Interessengemeinschaft werden muss.

Bitte setzen Sie sich mit uns in Verbindung, wenn Sie sich vorstellen können, bei den noch anstehenden Arbeiten zu helfen. Dauerhaft kann die Umsetzung des Vorhabens wohl nur gelingen, wenn die Arbeit von vielen Schultern getragen wird.

Stellvertretend für die Mitglieder der Interessenge­meinschaft:

Bettina Schmolke-Kohl, Am Gurgeskamp 43, Tel.: 2709459

Bernhard Schäfers, Am Birkhof 63, Tel.: 10981