Pressespiegel: Rikschafahrt und Drechselkunst, Lippstädter Tageszeitung vom 25.04.2026
/in Dedinghausen Inklusive, Dorf mit Zukunft, Dorf mit Zukunft e.V., Dorfentwicklung, Dorfgarten, Dorfgeschehen allgemein, FoodCoop, Mensch hilft Mensch, Neue Mitte /von Ludger Schulte-RemmertPressespiegel: „Ideen-Café“ in Lippstadt am Sonntag vom 29.03.2026
/in _Dorfportal, Dedinghausen Inklusive, Dorf mit Zukunft, Dorf mit Zukunft e.V., Dorfentwicklung, Dorfgarten, FoodCoop, Mensch hilft Mensch, Neue Mitte /von Ludger Schulte-Remmert
Ideen-Café im alten Sportheim
/in _Dorfportal, Dorf mit Zukunft, Dorf mit Zukunft e.V., Dorfentwicklung, Dorfkonferenz, FoodCoop, Mensch hilft Mensch, Neue Mitte, Vereine und Gruppen /von Ludger Schulte-Remmert

Pressespiegel: „Sonntagscafé und Workshops“ im Patriot vom 10.03.2026
/in _Dorfportal, Dedinghausen Inklusive, Dorf mit Zukunft, Dorf mit Zukunft e.V., Dorfentwicklung, Dorfgarten, FoodCoop, Mensch hilft Mensch, Neue Mitte /von Ludger Schulte-Remmert
Pressespiegel: Das Linde-Wohnprojekt in Lippstadt am Sonntag vom 18.01.2026
/in _Dorfportal, Dedinghausen Inklusive, Dorf mit Zukunft, Dorf mit Zukunft e.V., Dorfentwicklung, Dorfgarten, FoodCoop, Mensch hilft Mensch, Neue Mitte /von Ludger Schulte-RemmertLoading Viewer...
Neues in der Neuen Mitte: Inklusionsbetrieb Dorfladen für Dedinghausen?
/in _Dorfportal, Dorf mit Zukunft, Dorfentwicklung, Dorfmarkt, Neue Mitte /von Ludger Schulte-RemmertEs war lange ruhig um das Thema Dorfladen in Dedinghausen, wirklich geruht hat die Suche nach einem wirtschaftlich verantwortbaren Konzept jedoch nie. Der Caritasverband für den Kreis Soest hat unserem Verein „Dorf mit Zukunft“ (DmZ) und der Stadt kürzlich vorgeschlagen, einen kleineren Lebensmittelladen zu errichten. Mit einem neuartigen inklusiven Dorfladenkonzept kann nun Nahversorgung mitten in unserem Dorf wieder möglich werden. Dieser Vorschlag wurde von der Stadt und DmZ sehr positiv aufgenommen.
Worum geht es? Der Caritasverband plant im Kreis Soest zwei neuartige inklusive Dorfläden – einen davon in der „Neuen Mitte“ am Haslei in Dedinghausen. Bereits am 26. Juni stand eine für diesen Dorfladen notwendige Änderung des Bebauungsplans auf der Tagesordnung des Stadtentwicklungsausschusses. Die entsprechende Beschlussvorlage, über die unsere Dorfzeitung D.a. in der aktuellen Ausgabe berichtet, wurde seitens der Stadt Lippstadt im Vorfeld öffentlich einsehbar auf die städtische Homepage gestellt.
Eine mögliche Option für die Caritas ist die Umsetzung des Dorfladens im Rahmen des Inklusionsbetriebes Cari Fix. Was ist ein Inklusionsbetrieb? Ein Inklusionsbetrieb ist ein Unternehmen des allgemeinen Arbeitsmarktes, das sich neben seiner wirtschaftlichen Tätigkeit einen sozialen Auftrag gegeben hat: Es beschäftigt Menschen mit und ohne Behinderung. Diese Betriebe sind rechtlich und wirtschaftlich selbstständig und müssen sich am Markt behaupten.
Was ist das Neuartige an dem Ladenkonzept der Caritas? Der Dorfladen ist deutlich kleiner als z.B. der Combi in Esbeck, wird dennoch ein Vollsortiment mit marktgängigen Preisen und einem Angebot an regionalen und auch Bio-Lebensmitteln bieten. Geplant ist eine Ladenführung in Hybridform, d.h. in den Kernöffnungszeiten ist Personal im Laden anwesend. Zugleich ist das Dorfladen-Konzept sehr digital ausgelegt. Durch einen kontrollierten Zugang über ein Kartensystem (EC- oder Kundenkarte) können erweiterte Öffnungszeiten – dann ohne Personal vor Ort – angeboten und die Einkäufe an der Selbstbedienungskasse bezahlt werden. Auf ein Alkoholangebot wird bewusst verzichtet. Weiterhin ist angedacht, einen Einkaufsservice für immobile Menschen anzubieten, d.h. sie zuhause abzuholen und zusammen einkaufen zu gehen.
Wichtig: Die Caritas weist darauf hin, dass für die Umsetzung des Dorfladens Fördermittel notwendig sind. Diese werden im Juli beantragt. Erst wenn die Bewilligung vorliegt, kann mit dem Bau des Dorfladens begonnen werden. Und erst dann kann zusammen mit dem geplanten neuen Quartierszentrum im alten Sportheim u.a. mit Dorfcafé und Dorfküche eine lebendige neue Dorfmitte entstehen. Das Konzept für die Umnutzung und den Umbau des Sportheims zum Quartierszentrum hat DmZ mit Unterstützung durch ein Förderprogramm des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und Verkehr NRW in Kooperation mit dem Forschungszentrum Jülich weiterentwickelt.
Das Ministerium hat für ein Jahr das Beratungsunternehmen „startklar a+b“ aus Köln beauftragt und finanziert (Wert 20.000 €). Mit diesem Unternehmen hat DmZ Detailplanungen für Umbau, Kosten und Finanzierung sowie das Nutzungskonzept und den Jahreswirtschaftsplan erarbeitet. Das Ergebnis der Beratungen war, dass der Umbau des Sportheims zum Quartierszentrum zunächst nur im Bestand erfolgen soll. Die o.g. Sitzungsvorlage des Stadtentwicklungsausschusses enthält eine graphische Darstellung der Raumplanung und der Nutzungsbausteine. Aufgrund der neuen Entwicklungen mit dem Dorfladen der Caritas soll auch kein Dorfmarkt mehr im Quartierszentrum vorgesehen werden.
Übersichtsplan Projekte Neue Mitte
[gview file=“https://www.dedinghausen.de/wp-content/uploads/2025/07/Uebersichtsplan_Projekte_Neue_Mitte_Dorfladen.pdf“]
Nutzungsbausteine Quartierszentrum
[gview file=“https://www.dedinghausen.de/wp-content/uploads/2025/07/Quartierszentrum_Nutzungsbausteine.pdf“]
Weihnachtlich Grüße und Danke für ein aktives Jahr 2024!
/in Dedinghausen Inklusive, Dorf mit Zukunft, Dorf mit Zukunft e.V., Dorfentwicklung, Dorfgarten, Dorfuniversität, FoodCoop, Mensch hilft Mensch, Neue Mitte, SoLawi /von Ludger Schulte-RemmertLiebe Menschen im Dorf mit Zukunft,
das Jahr 2024 neigt sich dem Ende zu, und wir möchten die Gelegenheit nutzen, um gemeinsam auf die schönen und erfolgreichen Momente zurückzublicken, die unser Dorf dieses Jahr geprägt haben.
Dank eurer Unterstützung konnten wir viel erreichen: Unsere Instagram-Seite ist weiter gewachsen und bietet nun einen digitalen Ort, an dem wir miteinander in Kontakt bleiben und aktuelle Neuigkeiten teilen können.
Darüber hinaus haben wir zwei Förderungen für den Dorfgarten erhalten, mit denen wir einen Anhänger für Gartengeräte, eine Komposttoilette und einen Tisch für die Sitzecke anschaffen bzw. bauen konnten.
Auch das Miteinander im Dorf stand 2024 wieder im Mittelpunkt: Der Frühlingsmarkt war ein voller Erfolg und ein lebendiger Treffpunkt für Jung und Alt. Ebenso konnte der offene Mittagstisch wieder viele Menschen zusammenbringen und ein Gefühl der Gemeinschaft schaffen, das unser Dorf so besonders macht.
Ein besonderer Fokus lag in diesem Jahr auf der Zusammenarbeit mit den Beratungsprofis vom Büro „startklar“. Eine Förderung des Landes NRW über 20.000 Euro machte es möglich, dass wir gemeinsam die Planungen für den Umbau des Sportheims am Haslei als neuen und generationen-übergreifenden Begegnungsort konkretisieren konnten. So werden in der Neuen Mitte ganze neue Möglichkeitsräume entstehen, in denen wir für die Zukunft Dedinghausens gemeinsam viel bewegen können.
Höchst erfreulich war im November auch, dass wir mit Jenny Weigelt, Anna Röttger, Mariele Menne und Jürgen Vogt das Vorstandsteam von Dorf mit Zukunft gleich um vier engagierte und kreative Menschen verstärken konnten. Ein besonderer und herzlicher Dank geht an Heini Wellner, der als Gründungsmitglied und Mann der ersten Stunde das Team von Dorf mit Zukunft nach acht Jahren verlassen hat.
Wir möchten uns zugleich bei euch allen bedanken – für euren Einsatz, eure Ideen und eure Begeisterung, die unser „Dorf mit Zukunft“ mit Leben füllen. Lasst uns 2025 ebenso tatkräftig und gemeinsam angehen!
Wir wünschen euch und euren Familien frohe Weihnachten, eine besinnliche Zeit und einen guten Start ins neue Jahr.
Herzliche Grüße
Euer Team vom Dorf mit Zukunft
Anna, Betty, Doro, Jenny, Jürgen, Mariele, Meinhard, Tanja und Ludger
Zweiter Infotag zur Solidarischen Landwirtschaft am 2. November
/in _Dorfportal, Dorf mit Zukunft, Dorf mit Zukunft e.V., Dorfentwicklung, Dorfgarten, Dorfgeschehen allgemein, SoLawi /von Ludger Schulte-Remmert
Aus gutem Grund in Gemeinschaft
Ermsinghausen/Dedinghausen – „Ich baue hier alles so an, dass ich es selber gerne esse“, sagt Christian Koch. Der 38-Jährige hat gut lachen. Denn wenn er in seinen Gewächshäusern sitzt und von Tomaten und Gurken, Auberginen und Paprika umgeben ist, dann sieht der Besucher ihm seine Freude und Verbundenheit sofort an.
Gut drei Jahre ist es her, dass Koch die ehemalige Gärtnerei in Ermsinghausen erwarb – und sie nun aus ihrem langen Dornröschenschlaf Schritt für Schritt wieder ins Leben erweckt. Der nächste Schritt: Gemeinsam mit Gleichgesinnten will der leidenschaftliche Gärtner hier im kommenden Jahr eine Solidarische Landwirtschaft (Solawi) entstehen lassen. „Wir wollen hier Gemüse-Anteile Menschen anbieten, die die Idee solidarischen Handelns in der Landwirtschaft mit uns teilen“, sagt Ludger Schulte-Remmert, der das neue Projekt „von Herzen“ unterstützt. „Wir suchen nicht Kunden, sondern Ermöglicher, die gemeinsam mit uns dafür sorgen, dass der Boden drinnen wie draußen gut und nachhaltig bearbeitet werden kann“, bringt Dorle Mühlhoff als weiteres Mitglied der Kerngruppe die Idee auf den Punkt. Nachhaltig bedeute, dass Kompost anstatt Chemie zum Einsatz komme, Nützlinge gegen Schädlinge eingesetzt würden, so Koch.

Laden zum vitaminreichen Info-Tag ein: (von links) Dorle Mühlhoff, Kurt Weigelt, Landwirt Christian Koch, Ludger Schulte-Remmert, Nadia Vogt-Gargiso Foto: Vogt
Ganz konkret will die neue Initiative mit dem vorläufigen Namen „SoLawi-Initiative Aus gutem Grund“ ab März 2025 die Gemüse-Anteile anbieten. Und damit Interessierte wissen, worauf sie sich einlassen, lädt die Gruppe zu einem weiteren Infotag am Samstag, 2. November, zwischen 11 und 16 Uhr auf den guten Grund in „In Ermsinghausen 16“ ein. Dann sollen in der wieder belebten Gärtnerei Gespräche, Info-Talks mit SoLawi- Experten (ab 11.30, 13.30 und 15 Uhr) und kleine Führungen ebenso Lust auf den guten Grund machen wie Spiele für Kinder, Mitmach-Aktionen, Lagerfeuer oder kleine Köstlichkeiten aus eigenem Anbau. Der Eintritt ist frei.
„Die Gründung dieser Solidarischen Landwirtschaft hier ist ein großartiger Schritt, regionale Erzeuger und Konsumenten von Lebensmitteln näher zusammen zu bringen und gemeinsam ökologische, soziale und ökonomische Verantwortung zu übernehmen“, macht Mitgründer Kurt Weigelt auf die regionale Bedeutung aufmerksam. Der Mann muss es wissen, schließlich hat er auch hauptberuflich als Wirtschaftsförderer der Stadt Lippstadt ganz offiziell den Auftrag, „eine regionale Kreislaufwirtschaft zur Versorgung der Bevölkerung mit Nahrungsmitteln“ zu etablieren. Apropos regional: Nadia Vogt-Gargiso als Visionärin der Gruppe blickt schon über Ermsinghausen hinaus, meint: „Wir sind schon mit ganz konkreten Partnern unter anderen in Dedinghausen oder dem Naturhof Beerhues in Liesborn im Gespräch, damit mit immer mehr Wertschätzung immer mehr Böden gemeinsam bearbeitet werden.“ (Text Jürgen Vogt)
Infos zur „SoLawi-Initiative Aus gutem Grund“ und zum Info-Tag gibt es bei Christian Koch unter Tel. 0176 87332231 oder per Mail an info@landgaertnerei-koch.de.
Dorfgarten erhält Förderung von „anstiftung“
/in _Dorfportal, Dorf mit Zukunft, Dorf mit Zukunft e.V., Dorfentwicklung, Dorfgarten /von Ludger Schulte-RemmertDer Dorfgarten unter dem Dach von Dorf mit Zukunft e.V. hat eine Förderung durch die gemeinnützige Stiftung „anstiftung“ erhalten. Hierdurch konnten wir einen Pferdeanhänger erwerben, der nun zu einem mobilen Geräteschuppen für den Dorfgarten umgebaut wird.
Die Stiftung fördert, vernetzet und erforscht Räume und Netzwerke des Selbermachens. Dazu gehören Interkulturelle und Urbane Gärten, Offene Werkstätten, Reparatur-Initiativen, Open-Source-Projekte ebenso wie Initiativen zur Belebung von Nachbarschaften oder Interventionen im öffentlichen Raum.
Der Dorfgarten Dedinghausen ist nun auch mit Hilfe der antiftung in das Netzwerk Urbane Gemeinschaftsgärten aufgenommen worden.
Wir danken dem Team von anstiftung herzlich für die tolle Unterstützung!










